Dienstag, 16. Februar 2021

Reinhold Messer: „Wir müssen Ski-Tourismus neu denken“

Extrembergsteiger und Abenteurer Reinhold Messner wünscht sich einen ruhigeren Ski-Tourismus nach Corona. „Wir müssen das nach der Pandemie neu denken“, sagte der 76-Jährige. Er plädierte für mehr Entschleunigung statt Event-Ski-Tourismus wie zum Beispiel im österreichischen Ischgl.

Reinhold Messner hat eine Vision für den Skitourismus in den Alpen: Er plädiert für Entschleunigung. Außerdem ist er für einen harten Lockdown. „Sonst machen wir nie mehr auf“, sagt er.
Reinhold Messner hat eine Vision für den Skitourismus in den Alpen: Er plädiert für Entschleunigung. Außerdem ist er für einen harten Lockdown. „Sonst machen wir nie mehr auf“, sagt er. - Foto: © APA / EXPA/JOHANN GRODER
Bis dahin dürfte es in Italien jedoch noch etwas dauern. Die Regierung hatte am Sonntag veranlasst, dass die Ski-Gebiete aufgrund der Corona-Lage noch bis zum 5. März geschlossen bleiben. Laut Messner nützt das Öffnen ohnehin wenig, wenn Ski-Urlauber aus anderen Ländern wie Deutschland nicht kommen können.

Er plädierte deshalb dafür, einen härteren Kurs in der Corona-Politik mit einem strengen Lockdown zu fahren: „Sonst machen wir nie mehr auf“, erklärte er. Seiner Ansicht nach müssten die Länder in Europa gemeinsam die Pandemie in den Griff bekommen und die Corona-Fallzahlen senken. Damit und mit den Corona-Impfungen gebe es wieder eine Chance auf mehr Freiräume.

dpa