Wenige Stunden nach der Ankunft der große Schock – der landesweite Stromausfall ( <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/strom-blackout-wie-sich-die-suedtiroler-vorbereiten-koennen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Blackout</a>) legte für mindestens sechs Stunden das Leben in der Millionenmetropole weitestgehend lahm, die Ampeln an den Straßenkreuzungen sind ausgefallen, Bankomatschalter waren außer Betrieb, Geschäfte mussten schließen. „Der Blackout war ganz komisch. Wegen des Stromausfalls funktionierte auch das Internet am Handy nicht. Es war kein Kontakt in die Heimat möglich. Ich hoffe, das passiert uns nicht mehr“, schildert die Schülerin Emely Rauter. <h3> „Es war das reinste Chaos“</h3>Nachdem die Lichter erloschen waren, war sofort klar, dass etwas Großes im Gange war und es sich nicht um eine kurzfristige Unterbrechung der Stromversorgung handelte. Valentina Vilgrater: „Wir waren gemütlich beim Shoppen, als plötzlich überall Polizei war und den Verkehr regelte. Die Bezahlung mit Karte war nicht mehr möglich, es war reinstes Chaos.“ Innerhalb weniger Augenblicke stand der Verkehr in der Stadt am Mittelmeer komplett still, auch Züge und U-Bahnen waren blockiert. „Für uns alle war es eine komplett neue Situation, die wir so noch nie erlebt hatten. Nur einzelne Geschäfte mit Notstromaggregat waren in Betrieb. Es war eine ungewohnte Situation, die nicht angenehm war“, berichtet Maja Egarter.<h3> Hamsterkäufe in offenen Läden</h3>„Unsere Unterkunft liegt im Zentrum, gleich daneben ist ein kleiner Supermarkt – der mit Notstrom funktionierte. Innerhalb von zwei-drei Stunden war das Geschäft leergekauft“, schildert Morandell, „als es am Abend schrittweise endlich wieder Strom gab, applaudierten die Menschen und Autofahrer hupten“. <BR /><BR />Die Besuche der Sehenswürdigkeiten der zweitgrößten Stadt Spaniens mussten kurzerhand auf die verbleibenden Tage verschoben werden. Nach dem ungewohnten Auftakt hofft die Maturaklasse der WFO Innichen auf ruhigere Tage bis zur Rückreise am 1. Mai.<BR /><BR />Die Ursache für den massiven <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/so-erlebte-eine-suedtirolerin-den-strom-blackout-in-portugal-es-herrschte-panik" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Blackout auf der iberischen Halbinsel</a> von Teilen Frankreichs über Spanien bis nach Portugal ist weiter unklar. Laut dem spanischen Netzbetreiber Red Eléctrica (REE) führte eine extreme Schwankung im Stromfluss dazu, dass sich Spanien vom europäischen Netz abkoppelte. Was die Schwankungen verursacht hatte, wird geprüft.