Dienstag, 20. Juli 2021

Reise nach Griechenland: Ausreiseformular sorgt für Ärger

Nicht immer reicht der grüne Pass für einen ruhigen Start in den Urlaub. Obwohl die meisten Urlauber auf den italienischen Flughäfen ein Impfzertifikat oder negative Tests vorweisen können, ist es am Montag am Flughafen Mailand Malpensa zu Warteschlangen an den Check-in-Schaltern gekommen.

Am Flughafen Mailand Malpensa kam es zu Verzögerungen (Archivbild).
Am Flughafen Mailand Malpensa kam es zu Verzögerungen (Archivbild). - Foto: © Shutterstock / shutterstock
Probleme hatten vor allem Reisende nach Griechenland. Viele von ihnen wussten nicht, dass sie vor der Abfahrt den sogenannten „Passenger Locator Form“ ausfüllen mussten.

Dabei handelt es sich um ein Formular, das von allen Urlaubern bei der Einreise in Griechenland unabhängig von der Herkunft gefordert wird und unabhängig davon, ob man geimpft oder einen negativen Abstrich vorweist.

Das Formular dient dem Land, in das man einreisen will, zur Nachverfolgung der Personen.

Der Präsident Venetiens, Luca Zaia, ordnete schärfere Anti-Covid-19-Kontrollen auf den Flughäfen der Region an. Auf Venedigs Flughafen „Marco Polo“ werden alle aus dem Ausland eintreffenden Reisenden ohne Grünen Pass getestet.

„Auch dies ist eine vorbeugende Maßnahme, um Überraschungen zu vermeiden, denn das Virus hat uns leider an plötzliche Änderungen des Szenarios gewöhnt. Wir sehen aber, dass die Impfkampagne funktioniert. Es ist notwendig, dass wir alle zusammenarbeiten, um die Screening- Kampagne der Bevölkerung voranzutreiben“, sagte Zaia.

Der Anti-Covid-19-Test wird Reisenden dringend empfohlen, die aus Großbritannien, Malta, Spanien, Griechenland, Slowenien, Kroatien, den Niederlanden, Belgien, Portugal, Frankreich, Zypern, Luxemburg, Rumänien und Bulgarien anreisen.

Unterdessen sind am Montag die ersten 58 einer Gruppe italienischen Schülern von Malta nach Rom zurückgekehrt, die mit infizierten Freunden in Kontakt gekommen sind, aber negativ getestet wurden. Nach einer 2-wöchigen Quarantäne konnten sie Venedig verlassen. Um ihre Rückkehr hat sich das Außenministerium in Rom bemüht.

apa