Der Ermittlungserfolg basiert auf monatelangen Analysen und Beschattungen, die nach wiederholten kleineren Drogenfunden in verschiedenen Teilen Südtirols eingeleitet worden waren. <BR /><BR />Am Abend des 23. August fingen die Beamten schließlich ein gezielt überwachtes Fahrzeug im Bozner Stadtgebiet ab. Bei der Durchsuchung der beiden Insassen, zwei italienische Staatsbürger im Alter von 27 und 28 Jahren aus Meran, kamen drei Kilogramm Haschisch zum Vorschein. <BR /><BR />Das Rauschgift war in 30 verschweißte Pakete verpackt, die mit spezifischen Kennzeichnungen zur Herkunft und Qualität versehen waren. Zudem stellten die Carabinieri im Wagen eine täuschend echte Nachbildung eines automatischen Sturmgewehrs sicher, die keinerlei Sicherheitsmarkierungen aufwies.<BR /><BR />Anschließende Hausdurchsuchungen und die Auswertung des Netzwerks der Verdächtigen führten die Ermittler zu weiteren Wohnungen, die als Logistik-Hubs für die Zwischenlagerung von Drogen genutzt wurden. Bei einer Durchsuchung entdeckten die Beamten weitere acht Kilogramm Haschisch bei einer 66-jährigen Meranerin. Wenige Tage später folgte der größte Fund: In der Wohnung einer 34-jährigen Frau, ebenfalls aus Meran, wurden 31 Kilogramm Haschisch sowie 110 Gramm Marihuana sichergestellt.<BR /><BR />Der Ermittlungsrichter hat mittlerweile alle vier Festnahmen bestätigt. Für die beiden jungen Männer, die im Auto gestoppt wurden, ordnete das Gericht Hausarrest an. Die beiden festgenommenen Frauen müssen sich regelmäßig bei der Justizpolizei melden.