Der Vernatsch ist nach wie vor die dominierende Weinsorte rund um den Kalterer See. Die autochthone Sorte macht rund ein Drittel der Kalterer Weinanbaufläche aus. <BR /><BR /> Dank optimaler Bedingungen über das gesamte Weinbaujahr hinweg hat die Vernatsch-Lese heuer so früh wie selten zuvor begonnen und die Lese schreitet in Rekordtempo voran: Der Großteil der Vernatsch-Trauben ist bereits eingebracht, in den kommenden Tagen folgt die Lese der letzten noch nicht geernteten Vernatsch-Parzellen.<BR /><BR />„Wir haben heuer ein außergewöhnlich frühes Erntedatum erlebt – die Trauben präsentieren sich gesund, aromatisch und mit guter Zuckerkonzentration“, erklärt Kellermeister Thomas Scarizuola. Auch die instabilen Wetterphasen im Spätsommer hätten daran wenig geändert. <BR /><BR />„Der heurige Vernatsch-Jahrgang 2025 verspricht einen typischen Kalterersee von hoher Qualität: frisch, elegant, mit feiner Frucht und guter Struktur,“ so der Kellermeister zu den Aussichten des neuen Jahrgangs.<BR /><BR />Christian Sinn, der Obmann der Kellerei Kaltern, lobt jedenfalls den Einsatz der Mitgliedswinzer: „Unsere Familien haben mit viel Herzblut und Sorgfalt gearbeitet. Es ist schön zu sehen, dass sich die Mühe in einem so vielversprechenden Jahrgang widerspiegelt. Der Kalterersee, die traditionsreiche Vernatsch-Spielart, ist nicht nur in Kaltern das Herzstück, sondern erfreue sich auch international einer wachsenden Nachfrage“, so der Obmann. „Der Trend geht klar in Richtung leichter, eleganter Rotweine – genau das, was der Kalterersee-Wein verkörpert“, sagt Obmann Christian Sinn.