In Innsbruck waren auch Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) und seine Stellvertreterin Ingrid Felipe (Grüne) dabei. Damit wurde schon zu Mittag die Zahl von 20.000 Menschen, die beim ersten großen Klimastreik am 15. März in Österreich auf die Straße gegangen sind, weit übertroffen. Zwischenfälle gab es bis Mittag keine. Die Polizei schloss aber nicht aus, dass es zu Straßenblockaden kommen könnte.Beim ersten großen Klimastreik Mitte März nahmen in Österreich mehr als 20.000 Schüler und Studenten an den Kundgebungen teil. An einem Streik mit der Fridays For Future-Bewegung und der jugendlichen Aktivistin Greta Thunberg am 31. Mai beteiligten sich in Wien 10.000 Personen.200.000 Protestierende in RomIn Rom gingen am Freitag rund 200.000 Schüler auf die Straße, um für eine bessere Klimapolitik und mehr Engagement beim Klimaschutz zu demonstrieren. Die Demonstranten versammelten sich auf dem zentralen Platz der Republik unweit des Hauptbahnhofes Termini und defilierten dann bis zum antiken Forum Romanum und den Kaiserforen in Rom.Die Schüler skandierten vor der historischen Kulisse und bei strahlendem Sonnenschein Sprüche wie „Wir haben nur einen Planeten” oder „Wir sind der Wandel”. In rund 180 italienischen Städten waren die Fridays For Future-Schülerdemos angekündigt, die der Initiative der Schwedin Greta Thunberg folgen: Von Bologna, Turin über Cagliari auf Sardinien bis nach Bari in Apulien. In Mailand riefen die Schüler: „Regierungen werdet aktiv, die Zeit läuft aus.“Die „Earth Strike”-Demonstrationen bilden das große Finale der internationalen Klimaschutzwoche „Week for Future”. Bisher habe es im Rahmen der Streikwoche 6.383 Aktionen in 170 Ländern gegeben, berichtete die Klimaaktivistin Greta Thunberg, die am Freitag an einer Großkundgebung im kanadischen Montreal teilnehmen wird.apa