Dienstag, 06. Januar 2015

Rekordhitze führt in Australien zu Buschbränden

Hunderte Feuerwehrleute haben auch am Dienstag gegen Buschbrände in drei australischen Bundesstaaten gekämpft.

Besonders dramatisch war die Lage in den Bergen von Adelaide in South Australia. Für den frühen Beginn der Buschbrände sind nach Auffassung von Wissenschaftern Hitzewellen mitverantwortlich. 2014 war das drittwärmste Jahr in Australien seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

In South Australia sind bereits 13.000 Hektar Land durch die gewaltigen Buschfeuer vernichtet. 167 Gebäude fielen den Flammen zum Opfer, darunter 38 Wohnhäuser. In der am schlimmsten betroffenen Ortschaft Kersbrook wurden zwölf Häuser zerstört oder schwer beschädigt.

23 Menschen mussten in Krankenhäuser gebracht werden, bis auf zwei konnten aber alle bereits wieder entlassen werden. Ein Mann befindet sich noch in Lebensgefahr, nachdem er durch einen umstürzenden Baum verletzt worden ist.

Laut Wettervorhersage soll es in den kommenden Tagen noch heißer und windiger werden. Weitere Brände wüten in den Bundesstaaten Western Australia und Victoria.

apa/afp

stol