Denn eine zweite Bietergemeinschaft, zu der auch das Bozner Bauunternehmen SEOB SRL des ehemaligen Eishockeyprofis Robert Oberrauch gehört und die ebenfalls an der Ausschreibung teilnahm, war berechtigt, gegen das Ergebnis der Ausschreibung der Gemeinde Bozen Rekurs einzulegen. <h3> Gemeinde „nimmt Rekurs zur Kenntnis“</h3>Nach langem Warten steht seit jetzt fest: Kurz vor dem Ende der Einreichfrist am Freitag ist der Rekurs in den Ämtern der Gemeinde eingetroffen. In einer Aussendung erklärte die Gemeinde, sie habe den Rekurs „zur Kenntnis genommen.“ Die Anwaltschaft und die mit der Ausschreibung befassten Ämter seien mit der Prüfung des Rekurses beauftragt. <BR /><BR />Man hoffe, „dass der Streitfall so bald als möglich beigelegt werden kann, auch im Interesse der Öffentlichkeit und um endlich ein Bauvorhaben verwirklichen zu können, das bereits seit Langem geplant ist“, schreibt die Stadtverwaltung in der Aussendung. Die Tiefgarage am Siegesplatz sei ein für die Stadt strategisch wichtiges Projekt, für die innerstädtische Mobilität ebenso wie für die Neugestaltung des Siegesplatzes. Man sei überzeugt, „dass die zuständigen Ämter ihre Aufgaben – wie auch in anderen Fällen - korrekt ausgeführt haben.“ <BR /><BR /><embed id="dtext86-73034672_quote" /><BR /><BR />Der Plan der Gemeinde, ab Juni bauen zu lassen, dürfte mit dem Rekurs aber wohl hinfällig sein. Der für öffentliche Arbeiten zuständige Vizebürgermeister Stephan Konder zeigt sich abwartend. „Der Gerichtstermin steht im Februar an. Der Richter kann den Rekurs auch zurückweisen. Wir hoffen, dass der Zeitplan trotzdem eingehalten werden kann“, erklärte er auf Nachfrage. Konder betonte, dass erst nach Bekanntgabe der Entscheidung klar werde, wie die nächsten Schritte aussehen.