Die Grundlage des Rekurses bildet ein negatives Gutachten eines technischen Büros aus Treviso, das die Anlage in dieser Form als gefährlich beurteilt, weil Mängel vorhanden seien, Sicherheits- und Notfallpläne fehlten.„Ein Kritikpunkt ist“, erklärt der Meraner Rechtsanwalt Lorenz Kofler, der die Rekurssteller vertritt, „dass diese Anlage in einer Tourismushochburg und in einem Landwirtschaftsgebiet nichts zu suchen hat.“ Die Bauern unterlägen mit ihren Obstanlagen strengen Schadstoffkontrollen. Wenn etwas passiere, sei dies eine ebenso große Katastrophe für die Landwirtschaft wie für den Tourismus, der allein schon durch die Berichterstattung über die Anlage einen großen Imageschaden erleiden könne.Auch die Feinstaubmessungen des Landes, die derzeit laufen, werden von den Rekursstellern kritisiert. Die Daten seien nicht aussagekräftig, weil die Anlage nicht voll in Betrieb sei.Rechtsanwalt Lorenz Kofler betont, dass die Rekurssteller keinen Betriebsstopp und keine Aussetzung der Betriebslizenz beantragt hätten. ehr