Wer ein höhere Rente für Hinterbliebene bezieht, muss im Jahr 2022 eine Kürzung hinnehmen. <BR /><BR /><BR />In der inflationär gebrauchten Formulierung ist der Ruhestand immer „wohlverdient“. Für manche Frau und manchen Mann dürfte das etwas höhnisch klingen, denn nach vielen Arbeitsjahren hätten sie oft mehr verdient in Sachen Rente. <BR /><BR />Dazu trägt auch bei, dass die Inflation Jahr für Jahr von der Kaufkraft der Rente ein schönes Stück wegfrisst. „Der jährliche Kaufkraftverlust der Pensionen beträgt rund 1,5 Prozent. Das bedeutet: Wer heute in Rente geht, kann sich von diesem Geld in 10 Jahren rund 15 Prozent weniger kaufen“, rechnet der Rentenexperte und SVP-Abgeordnete Helmut Renzler vor. <BR /><BR />An diesem Abmagern der Altersbezüge dürfte auch die Erhöhung der Renten ab 1. Jänner 2022 wenig ändern. Der Staat will die Verluste durch die Inflation wettmachen und legt 1,7 Prozent drauf. Vor allem für Rentnerinnen und Rentner im teuren Land Südtirol zeigt die Einkommenskurve trotzdem weiterhin nach unten, „denn unsere tatsächliche Inflation beträgt für das Jahr 2021 gut 3,5 Prozent, im kommenden Jahr könnten es 5 Prozent werden“, sagt Renzler. <BR /><BR />Trotz Plus vom Staat bleibt damit ein Minus in der Brieftasche. Renzler will daher über einen Beschlussantrag im Landtag erreichen, dass das Land die Renten aufbessert, damit zumindest die tatsächliche Inflation ausgeglichen wird. Das Land habe die entsprechende gesetzliche Möglichkeit, die Zusatzzahl ließe sich über das Institut INPS recht einfach organisieren, „jetzt fehlt nur noch der politische Wille“, so der Arbeitnehmer-Vertreter. <BR /><BR />In dieser Grafik sehen Sie, wie viel das bei den einzelnen Rentenhöhen pro Monat ausmacht. Der zweite Teil der Grafik erklärt, bei welcher Einkommensstufe die Hinterbliebenenrente niedriger ausfällt. <BR /><BR /> <div class="embed-box"><div class="container-wrapper-genially" style="position: relative; min-height: 400px; max-width: 100%;"><img src="https://img.genial.ly/5fd380c29270490f70f47a03/f30fb79b-ab39-43a4-b16e-6acb3b0565c8.jpeg" class="loader-genially" style="position: absolute; top: 0; right: 0; bottom: 0; left: 0; margin-top: auto; margin-right: auto; margin-bottom: auto; margin-left: auto; z-index: 1;width: 80px; height: 80px;"/><div id="61b8b9fc2a6fa50db61e9354" class="genially-embed" style="margin: 0px auto; position: relative; height: auto; width: 100%;"></div></div><script>(function (d) { var js, id = "genially-embed-js", ref = d.getElementsByTagName("script")[0]; if (d.getElementById(id)) { return; } js = d.createElement("script"); js.id = id; js.async = true; js.src = "https://view.genial.ly/static/embed/embed.js"; ref.parentNode.insertBefore(js, ref); }(document));</script></div> <BR /><BR /><BR />Für das Jahr 2022 ist immer noch ein zweiter finanzieller Sonnenstrahl am Lebensabend in Aussicht. Die staatliche Steuerreform bringt neue Einkommensstufen, die dann nach neuen Steuersätzen zur Kasse gebeten werden. Dabei will der Staat vor allem die Mittelschicht entlasten – auch bei den Rentenbeziehern. „In der Einkommensklasse zwischen 40.000 und 50.000 Euro könnten dann pro Jahr etwa 900 Euro herausschauen“, schätzt Helmut Renzler. Der definitive Text für die Steuerreform liege aber noch nicht vor, im März oder April des kommenden Jahres könnte die Maßnahme aber greifen. <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />