Geplant ist laut Vorschlag von Landesrätin Rosmarie Pamer, die Einzahlung für das INPS mit 10.000 Euro mehr als zu verdoppeln. Auch der Beitrag für den Zusatzrentenfonds steigt. Aufbesserungen gibt es auch bei der Rentenabsicherung von Erziehungszeiten. <BR /><BR />Südtirol hat im Bereich der Vorsorge keine Kompetenz. Über die Region werden jedoch Personen unterstützt, die aufgrund der Pflege eines Familienangehörigen in der zweiten, dritten, und vierten Pflegestufe von der Arbeit fernbleiben oder sie aufgeben.<BR /><BR />„Diese Menschen wollen wir noch mehr als bisher unterstützen und die Beiträge massiv anheben“, so Arno Kompatscher als derzeitiger Präsident der Regionalregierung heute bei seiner Halbzeitbilanz in Bozen.<BR /><BR />Konkret soll der Beitrag für die Einzahlung ins NISF/INPS von 4.000 auf 10.000 Euro mehr als verdoppelt werden. Der Beitrag für den Zusatzrentenfonds steigt von 4.000 auf 5.000 Euro. „Für uns ist es enorm wichtig, die Pflege zu Hause als solche und die vielen, großteils Frauen, abzusichern, die einen unschätzbaren Dienst leisten“, so Pamer.<BR /><BR />Änderungen sind auch bei der rentenmäßigen Absicherung von Erziehungszeiten geplant. Der Beitrag für das NISF/INPS soll von 9.000 auf 10.000 Euro steigen. Jener für den Zusatzrentenfonds bleibt bei 4.000 Euro. Wer in Teilzeit bis zu 70 Prozent tätig ist, kann künftig mit 4.500 statt 5.000 Euro fürs NISF/INPS rechnen. <BR /><BR />„Bei den Beiträgen für den Zusatzrentenfonds wird hier die Zahlungsdauer ausgedehnt“, sagt Pamer. Nach wie vor gibt es 2.000 Euro bis zum dritten Lebensjahr des Kindes. „Künftig werden wir aber weitere 1.000 Euro bis zum achten Lebensjahr des Kindes beisteuern“, so die Landesrätin.