Darauf macht der ASGB aufmerksam. Zwar habe es monatelang geheißen, dass der Staat für die Erstwohnung hohe Freibeträge von über 90.000 Euro bei der ISEE gewähren wolle. „Letztendlich erfolgte dies aber nur für Antragsteller für die Familiengelder, nicht aber für Senioren“, so Vorsitzender Tony Tschenett. Im Klartext bedeutet dies, dass auch heuer der Besitz einer Erstwohnung für viele der Stolperstein sein wird, aufgrund dessen sie bei der Rentenaufstockung nicht zum Zug kommen.<BR /><BR />Noch länger keinen Cent beziehen dürften wie berichtet die Empfänger von Sozialgeld. Unverständlich für Tschenett. Südtirol und die Region Friaul hätten beide ein Abkommen mit dem NISF/INPS abgeschlossen. „Während im Friaul aber eine Unterstützung an die Sozialgeldempfänger ausbezahlt wird, klappt es bei uns nicht. Eine eklatante Ungleichbehandlung“, so Tschenett in einem Schreiben an die Landesregierung.<BR /><BR />Das Armutsnetzwerk Südtirol fordert hingegen eine Erweiterung der Daten zur Rentensituation. Benötigt werden Daten zu Armutsgefährdung, verfügbarem Einkommen, Entwicklung der Kaufkraft, Wohnkostenbelastung sowie eine systematische Analyse der Rentenentwicklung im Verhältnis zu den lokalen Lebenshaltungskosten.