Donnerstag, 12. Dezember 2019

Renteninstitut um 113.000 Euro betrogen

Eine mutmaßliche Betrügerin ist der Finanzpolizei ins Netz gegangen. Eine Meranerin soll vom Renteninstitut INPS Beiträge in Höhe rund 113.000 Euro erschlichen haben.

Die Finanzpolizei konnte den Betrug aufdecken.
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Die Finanzpolizei konnte den Betrug aufdecken. - Foto: © Finanzwache

Die Frau habe 14 Jahre lang falsche Angaben gegenüber dem Renteninstitut INPS gemacht und so etwa 113.000 Euro an Sozialgeld erhalten. Das Geld sei laut Presseaussendung der Finanzpolizei an einen mittlerweile in Argentinien lebenden Verwandten ausbezahlt worden.

Die Frau selbst soll sogar wohlhabend sein und eine wertvolle Residenz in Hafling besitzen. Zudem soll sie Eigentümerin mehrerer Immobilien in Meran sein.

Gefälschte Bescheinigung

Im konkreten Falle wird ihr zur Last gelegt, dass sie über Jahre hinweg mittels einer gefälschten Bescheinigung das Renteninstitut INPS betrogen habe. Laut den Ermittlungen soll die Frau die Unterschrift eines Sozialgeld-Empfängers, der bereits vor 18 Jahren nach Argentinien ausgewandert ist, gefälscht haben. Dabei soll es sich um den über 80-jährigen Cousin ihres Ehemannes handeln.

Die mutmaßliche Betrügerin soll die gefälschte Bescheinigung jährlich abgegeben haben. Das Geld wurde an das Postsparbuch des in Argentinien lebenden Cousins ausbezahlt, auf welches die Frau Zugriff hatte.

In Folge der Kontrollen hat die Finanzpolizei rund 50.000 Euro beschlagnahmt. Die Frau muss sich nun wegen Betruges verantworten.

stol