Die Beibehaltung unklarer und potenziell zentralistischer Begriffe wie „nationales Interesse“ sowie die Streichung zentraler Punkte – etwa die Nichtberücksichtigung wichtiger Forderungen (wie jener nach einer Regulierungsbehörde im Energiebereich) oder deren nur stark verwässerte Umsetzung (etwa in den Bereichen Umweltschutz, Vergaberecht, Wildtiermanagement und Handel) – zeigen deutlich: Der Staat war nicht bereit, Südtirol echte Autonomie auf Augenhöhe zu gewähren, heißt es weiter in der Aussendung.<BR /><BR />Der Südtiroler Schützenbund fordert daher: <BR /><BR />•Keine Aufweichung der Ansässigkeitsklausel.<BR /><BR />•Eine Streichung des „nationalen Interesses“.<BR /><BR />•Eine Rückkehr zur kompromisslosen Verteidigung der Südtiroler Selbstverwaltung.<BR /><BR />•Eine transparente und mutige Interessenvertretung gegenüber Rom.<BR /><BR />•Die Wiederaufnahme der Reformdebatte mit klaren rotenLinien zugunsten der Landeskompetenzen –insbesondere in den Bereichen Raumordnung, Handel, Umwelt und öffentlicher Dienste. <h3> Autonomie bedeutet Selbstbestimmung – nicht kosmetische Reformen</h3>Der Südtiroler Schützenbund wird weiterhin wachsam bleiben und sich für eine echte, nicht verwässerte Autonomie einsetzen – zum Wohle unseres Landes und seiner Menschen.