Mittwoch, 08. März 2017

Retter im Trentino abgestürzt: Die Ermittlungen laufen

Fenster zerschlagen, Kabine zerbeult, Schnauze eingedrückt: Der Hubschrauber, mit dem am Sonntag ein Rettungsteam im Trentino verunglückt ist, ist geborgen. Eine heikle Operation. Inzwischen laufen Ermittlungen.

Foto: Screenshot/YouTube
Foto: Screenshot/YouTube

Die Staatsanwaltschaft von Trient hat in diesen Tagen Ermittlungen eingeleitet. Man wisse, dass Rettungseinsätze stets mit einem Risiko verbunden seien, erklärte der Leitende Staatsanwalt Marco Gallina gegenüber der Trentiner Presse am Dienstag. Dennoch müsse eine eventuelle Schuldfrage geklärt werden.

Wie berichtet, war der Rettungshubschrauber am Sonntagnachmittag im Trentino abgestürzt. Das Rettungsteam war zu einem Lawineneinsatz ausgerückt – zwei Wintersportler wurden vermisst –, geriet dabei allerdings selbst in Gefahr. Alle sechs Insassen zogen sich bei dem Absturz Verletzungen zu. Lebensgefährlich verletzt wurde allerdings niemand.

Hubschrauber barg Hubschrauber

Am Mittwoch wurde das Hubschrauberwrack in einer heiklen Operation geborgen. Die Einsatzkräfte brachten den Helikopter nach Dimaro in Val di Sole. Dort soll der Flieger auf einen Abschleppwagen geladen und nach Trient transportiert werden.

stol

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