"Es ist schon eine kuriose Geschichte", sagt Andrea Masier, einer der Helfer gegenüber STOL. Er war mit dem Sextner Revierleiter Albert Tschurtschenthaler am Dienstag zu einer Tierrettung der ganz besonderen Art ausgerückt. Wahrscheinlich hat sich das Murmeltier über Nacht ins Gelände des Schwimmbades inklusive Minigolfplatz verirrt. "Es war noch sehr jung. Weshalb es vom Berg herunter ist, weiß man nicht", so der engagierte Murmeltier-Retter. Das verschreckte Tier versteckte sich zwischen den Bäumen des Sextner Schwimmbadbereichs. Foto: Revier Sexten Fest steht: Es wurde von Badegästen geschichtet, wie es sich zwischen Umzäunung und einigen Bäumen bewegte und dort zu verkriechen versuchte. "Es sind schließlich sehr scheue Tiere", weiß der Jäger.Die Badegäste meldeten es dem Betreiber, der erst von einem Marder oder einem anderen Tier ausging.Eingefangen und auf die Alm zurückgebracht"Dann wurden wir zu Hilfe gerufen", so Masier, der mit dem Revierleiter eine provisorische Fangvorrichtung konstruierte. Mittels Stange und Schlinge gelang es dann auch, das verschreckte Tier einzufangen. "Als es dann im Sack saß, wurde es ruhig und wir konnte es zurück auf die Alm bringen. Dorthin, wo so ein Bergtier hingehört", berichtet das Rettungsteam. Das Murmeltier wurde schließlich eingefangen. Foto: Revier SextenAuf der Nemesalm auf rund 2000 Metern Meereshöhe wurde das Murmeltier dann wieder in die Freiheit entlassen. "Und es stob davon", so die zufriedenen Jäger. Zurück am Berg ging das Tier seiner Wege. Foto: Revier Sextenstol/ker