Der Verein ist im Auftrag der Südtiroler Landesregierung der Träger der Flugrettung im Land. Lorenzo Zampatti (Südtiroler Berg- und Höhlenrettung des CNSAS) steht Rammlmair weiterhin als Stellvertreter zur Seite. In den Vorstand wurde auch Toni Preindl (Bergrettung im AVS Südtirol) wiedergewählt. Notfalldienste-Primar Manfred Brandstätter wurde als medizinischer Leiter und Vertreter des Südtiroler Sanitätsbetriebs in das Führungsgremium kooptiert. Bei den Sitzungen des Vorstands fungiert „HELI“-Direktor Ivo Bonamico als Schriftführer. Weniger Einsätze, mehr Flugminuten2.611 Einsätze verzeichneten die Rettungshubschrauber Pelikan 1 und Pelikan 2 sowie der saisonsgebundene Rettungshubschrauber des Aiut Alpin Dolomites im vergangenen Jahr. 2012 waren es noch 2.650 Einsätze. Mit den drei Hubschraubern wurden 2.446 Patienten transportiert, von denen 1.343 aus Südtirol stammten und 365 aus anderen Provinzen Italiens kamen. 738 transportierte Patienten stammten aus dem Ausland. Während die Einsätze zurückgegangen sind, stiegen die Flugminuten spürbar an - von 93.391 Minuten (im Jahr 2012) auf 94.823 Minuten im Vorjahr, was einem Anstieg von 1,53 Prozentpunkten entspricht. Sieben Einsätze pro Tag2.563 Einsätze wurden in der Provinz Bozen geflogen, fünf in der Nachbarprovinz Trient, 31 in der Provinz Belluno, acht in der Provinz Verona und vier in Tirol. Im Schnitt verzeichnete Südtirols Flugrettung sieben Einsätze in 260 Flugminuten pro Tag. Um für den Ernstfall und jede Herausforderung – mag sie auch noch so anspruchsvoll sein – gerüstet zu sein, verzeichnete der Verein 80 Übungsflüge mit insgesamt 6.672 Flugminuten. 2,2 Mio. Kosten für Steuerzahler Die gesamten Kosten der Flugrettung betrugen im Vorjahr rund 5,926 Millionen Euro. "Nach Abzug der Einnahmen aus den Tickets der Südtiroler Patienten sowie den Kostenrückerstattungen von ausländischen Patienten und Versicherungen sowie aus den Verrechnungen von nicht in der Provinz Ansässigen kostete die Flugrettung dem Steuerzahler schlussendlich rund 2,242 Millionen Euro, was 37,8 Prozent der Gesamtkosten entspricht", so der Verein „HELI – Flugrettung Südtirol“.