Ein Bademeister und ein Mann sind bei einem dramatischen Rettungsversuch an der ligurischen Küste im Norden Italiens ums Leben gekommen. <BR /><BR />Der 62 Jahre alte Helfer wollte den 66 Jahre alten Urlauber aus dem Meer retten. Beide ertranken jedoch wenige Meter vom Ufer entfernt, wie die Nachrichtenagentur ANSA am Dienstag unter Berufung auf die Behörden meldete. Das Unglück ereignete sich demnach am Vormittag an einem Strand in Andora in Ligurien.<BR /><BR />Nach ersten Erkenntnissen war ein Ehepaar aus der Provinz Cuneo (Piemont) beim Baden in Schwierigkeiten geraten und hatte um Hilfe gerufen. Der Bademeister, der Medienberichten zufolge auch zu den Betreibern des Strandbads gehört, brachte die Frau sicher ans Ufer.<BR /><BR /> Anschließend ging er erneut ins Wasser, um ihren Mann zu retten. Dabei gerieten beide selbst in Not. Wieso er es mit dem Mann nicht zurück ans Ufer geschafft hat, war zunächst unklar. Möglicherweise erlitt der Bademeister einen Schwächeanfall.<h3> Drei Todesfälle innerhalb weniger Tage</h3>Es handelt sich um den dritten Todesfall in ligurischen Gewässern innerhalb weniger Tage. Am vergangenen Samstag verunglückte der 51-jährige Francesco Lepore aus Salerno an der Riviera di Levante tödlich.<BR /><BR />Der Urlauber war von der Felszunge Punta Chiappa bei Camogli ins Meer gesprungen. Dabei prallte er gegen die Klippen und zog sich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zu. Obwohl die Rettungskräfte umgehend mit einem Hubschrauber ausrückten, verstarb der 51-Jährige noch an der Unfallstelle.