Freitag, 23. Oktober 2020

Richtig Einheizen: Haben Sie es gewusst?

Im Zuge einer Sensibilisierungsaktion zu Kohlenmonoxid-Vergiftungen klärten die Kaminkehrer und Hafner im lvh gemeinsam mit dem Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr auf, wie man solche Unfälle vermeiden kann. Und deckten einen alten Irrglauben auf.

Kohlenmonoxid (CO) ist der geruchlose, unsichtbare Tod aus dem Kamin. Mit der Fortsetzung der Sensibilisierungsaktion „KO durch CO“ klären die Kaminkehrer und Hafner im lvh gemeinsam mit dem Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr über Kohlenmonoxid-Unfälle auf. Am Donnerstag wurde auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr in Bozen das richtige Befeuern eines Holzofens vorgeführt. - Foto: © stol
In Südtirol gibt es jährlich zwischen 5 und 10 Kohlenmonoxid-Einsätze, in den vergangenen Jahren haben sie zugenommen.

In Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr wurde vor 2 Jahren die Offensive „KO durch CO“ ins Leben gerufen, mit der auf die Gefahren des Kohlenmonoxids aufmerksam gemacht wird.

Am Donnerstag haben der Obmann der Kaminkehrer im lvh Christian Resch und der Obmann der Hafner im lvh Christian Gross praktisch vorgeführt, wie es zur Kohlenmonoxid-Bildung kommt.

STOL war mit Videoreporter Ivo Zorzi vor Ort.

Dabei kam ein alter Irrglaube ans Licht, denn in den meisten Haushalten Südtirols wurde in den Öfen meist von unten nach oben angezündet. Dies stellte sich als falsch beziehungsweise gefährlich heraus.






liz