<b>Von Florian Mair</b><BR /><BR />Der Vorfall wurde erst jetzt bekannt. „Gott sei Dank ist niemand zu Schaden gekommen“, sagt Christian Gufler, erster Mitarbeiter des Straßendienstes Burggrafenamt. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1006778_image" /></div> Laut <b>Christian Gufler </b> (im Bild) hatten sich rund 50 Kubikmeter Gestein von einer etwa 200 Meter oberhalb der Passstraße liegenden Felswand gelöst. „Auf dem Weg nach unten blieb Gestein liegen“, berichtet Gufler. „Und der in diesem Bereich vom Land errichtete Steinschlagschutzzaun hat sich bewährt und einen Teil der Steinlawine zurückgehalten.“<BR /><BR /> Der 4 bis 5 Kubikmeter große Felsbrocken durchbrach aber den Zaun und kam erst mit einigen kleineren Steinen auf der Passstraße zum Stillstand. Dabei wurden die Fahrbahn und die bergseitige Mauer der Timmelsjochstraße beschädigt. „Der starke Niederschlag oder der Frost-Tau-Wechsel dürften der Grund für diesen Felssturz gewesen sein“, ergänzt Ingenieur Gufler. <BR /><BR />Um die Straße wieder für den Verkehr freizugeben, musste ein Unternehmen anrücken, um den Felsbrocken für den Abtransport zu zerkleinern. Sobald es die Witterung zulässt, wird der zerstörte Schutzzaun wiederhergestellt.<h3> Ein Schutzdamm muss her</h3> Zudem wird der Landesstraßendienst als weitere Sicherheitsmaßnahme oberhalb des zerstörten Zauns anstelle eines alten Schutzzauns einen Schutzdamm errichten lassen. „Dankenswerterweise hat der Grundbesitzer bereits sein Einverständnis gegeben, dass der Damm errichtet werden darf“, betont Gufler. <BR /><BR />Die Arbeiten dürften, wenn alles klappt, bereits in 2 bis 3 Wochen begonnen werden. „Sie werden dann etwa 2 Wochen in Anspruch nehmen“, kündigt der erfahrene Techniker an. Die geschätzten Gesamtkosten liegen bei rund 50.000 Euro. <BR /><BR />Nach dem Felssturz führte Geologe Konrad Messner im Auftrag des Landesstraßendienstes einen Ortsaugenschein durch. „Zurzeit besteht keine Gefahr für weitere Abbrüche“, beruhigt Ingenieur Gufler. <BR />