Die Verantwortlichen der Skigebiete müssen laufend investieren. Die gesetzlichen Auflagen sind hoch, die Ansprüche der Kunden und Kundinnen ebenfalls – die Qualität der Angebote muss daher passen. Das gilt auch für das Skigebiet Schöneben, dort werden daher neue Anlagen errichtet.<BR /><BR />27 Millionen Euro netto – diese Summe müssen die Verantwortlichen des Skigebietes Schöneben in Reschen laut aktueller Planung auf den Tisch legen, um die geplanten Bautätigkeiten zu bezahlen, die aktuell und noch die kommenden Monate laufen.<BR /><BR />Die entsprechende Baustelle ist 2,2 Kilometer lang und besteht aus einer Tal- und einer Bergstation sowie einer leicht abgeänderten, neuen Trasse: Es geht nämlich darum, dass der Zubringerlift bzw. die Umlaufbahn Piz-Schöneben neu gebaut wird. Eigentlich gebaut werden muss, wie Geschäftsführer Sebastian Prieth erklärt, denn die bestehende Bahn ist 1988 errichtet worden und in die Jahre gekommen. <h3> Kapazität wird erhöht</h3>Daher wird nun die bisherige Sechser-Kabinenbahn mit 2.000 Personen pro Stunde an Kapazität ausgewechselt, an ihre Stelle kommt eine Zehner-Kabinenbahn mit einer Beförderungskapazität von 2.800 Personen pro Stunde. Dem nicht genug: Auch die Tal- und die Bergstation werden neu gebaut, die entsprechenden Arbeiten laufen teils bereits schon, weitere beginnen ab 17. August, denn dann ist der Liftbetrieb geschlossen und dann können die restlichen, baulichen Schritte gesetzt werden.<BR /><BR />Was wird gebaut? Letzten Endes werden die Tal- und Bergstation neu errichtet worden sein und bestehende Gebäude abgerissen wie jenes der Talstation – wobei das Restaurant nicht davon betroffen ist – und die derzeitige Bergstation. Entstehen werden bis zum Schluss neben den reinen skitechnischen Anlagen aber auch Büroräume, Kassenbereich oder z. B. Garagen für die Schneekanonen sowie ein Skidepot. Zudem wird die Bahn behindertengerecht zugänglich sein, was auch für die Bergradler im Sommer von Vorteil ist.<h3>Trasse so gut wie dieselbe, Eingriffe sind überschaubar</h3>Die Trasse der Kabinenbahn führt von 1.505 Metern hinauf auf 2.263 Metern und wird, gemessen am heutigen Verlauf, künftig einige Meter versetzt sein. Damit seien überschaubare Eingriffe in die Landschaft verbunden, sagt Geschäftsführer Prieth. Betriebsleiter Herbert Hohenegger ergänzt, dass die neue Bahn 71 Gondeln aufweisen wird und die Fahrzeit sechs Minuten und 25 Sekunden beträgt. Geplant ist in der Bergstation weiters unter anderem ein Skikindergarten, dort befindet sich auch die Garage für die Gondeln. <BR /><BR />Die Kosten von 27 Millionen netto müssen natürlich gegenfinanziert werden, dabei hoffen die Schöneben-Haider Alm-Verantwortlichen auf Unterstützung des Landes. Der diesbezügliche Beitrag steht derzeit aber noch nicht fest. Was hingegen feststeht oder zumindest fest eingeplant ist, ist das Datum 5. Dezember. Dann nämlich sollen alle Anlagen in Betrieb gehen und die Wintersaison auf Schöneben ebenfalls