„Die Straße wird in dem gefährdeten Bereich verlegt“, sagt der Innichner Bürgermeister Klaus Rainer. Die Geldmittel seien gestern vom Land freigegeben worden und mit den Arbeiten sei schon begonnen worden.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1336689_image" /></div> <BR /><BR />Bereits kurz nach dem Unwetter, das den gewaltigen Murgang nahe der Dreischusterhütte ausgelöst hatte, rückten die ersten Bagger an. Noch am Dienstagnachmittag begannen die Aufräumarbeiten. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1336692_image" /></div> <BR /><BR />Gestern, Mittwoch, konzentrierten sich die Arbeiten dann auf das Bachbett, wo die Wildbachverbauung damit begann, Geröll und Gestein auszubaggern. Die 20 bis 30 Meter hoch verschüttete Zufahrtsstraße wurde hingegen nicht freigeräumt. Stattdessen wurde eine provisorische Trasse über den Murkegel errichtet, um die Versorgung der Schutzhütte mit Waren sicherzustellen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1336674_image" /></div> <BR /><BR />Wie Bürgermeister Klaus Rainer erklärte, will man nun die bereits länger geplante Verlegung der Straße auf die andere Bachseite umsetzen. Der betroffene Abschnitt von etwa 100 Metern Länge gilt seit Jahren als Gefahrenstelle, da dort immer wieder Muren abgehen. Aus diesem Grund hatte die Wildbachverbauung im vergangenen Jahr ein Projekt für eine neue Straßenführung ausgearbeitet, dem auch die Forstbehörde zugestimmt hatte. Nach dem Murgang vom Dienstag gab Landeshauptmann Arno Kompatscher nun die finanziellen Mittel für die Umsetzung frei.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1336695_image" /></div> <BR /><BR />Die Straße ins Innerfeldtal bleibt laut Rainer bis Samstag gesperrt. Der Grund dafür seien aber nicht die Folgen des Murgangs, sondern bereits seit Längerem geplante Asphaltierungsarbeiten, die heute und morgen durchgeführt werden. Ab Samstag soll die Straße wieder regulär befahrbar sein. Dann wird auch der Shuttlebus ins Innerfeldtal wieder seinen Betrieb aufnehmen und Wanderer bis zum Antoniusstein bringen. <BR /><BR />Von dort ist die Dreischusterhütte in kurzer Zeit erreichbar. In den Morgenstunden ist die Zufahrt bis dorthin auch mit dem Privatfahrzeug möglich. Später kann nur noch bis zum großen Parkplatz am Taleingang gefahren werden, von wo aus Wanderer entweder zu Fuß weitergehen oder den Shuttlebus nutzen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1336677_image" /></div> <BR /><BR />Der Murgang hatte sich am Dienstagnachmittag nach einem heftigen Gewitter mit Starkregen und Hagel oberhalb der Dreischusterhütte gelöst. Rund 50.000 Kubikmeter Geröll und Gestein stürzten mehrere hundert Meter zu Tal und verschütteten die Zufahrtsstraße. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1336698_image" /></div> <BR /><BR />Weil sich etliche Wanderer im Gebiet aufhielten, befürchteten die Einsatzkräfte zunächst das Schlimmste. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/entwarnung-riesige-lawine-in-sextner-dolomiten-fordert-keine-todesopfer" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Nach einer groß angelegten Suchaktion konnte jedoch Entwarnung gegeben werden</a>: Niemand wurde von der Mure verschüttet oder verletzt. Lediglich eine ältere Frau wurde mit Kreislaufproblemen ins Spital von Innichen gebracht.