Montag, 28. August 2017

Rimini: Polizei verfolgt heiße Spur

Nach der brutalen Vergewaltigung einer polnischen Urlauberin und einer Transsexuellen in Rimini laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Die Polizei ist dank Videoaufnahmen ein gutes Stück weitergekommen.

Die Polizei am Tatort. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. - Foto: Ansa
Die Polizei am Tatort. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. - Foto: Ansa

Die Polizei schließt laut einem Interview mit der Presseagentur Ansa nicht aus, dass die brutalen Täter nach einer durchzechten Nacht unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen standen. Polizeichef Maurizio Improta spricht von einem „unmenschlichen Gewaltakt“ gegen die beiden Opfer, der „die Suche nach einem intimen Moment am Strand in einen Alptraum verwandelt hat.“

Die polnische Frau liegt auch am Montag noch im Krankenhaus, steht unter schwerem Schock. Ihr Urlaub an der Adria verwandelte sich für sie und ihren Partner in einen schrecklichen Alptraum. (STOL hat berichtet)

Videomaterial gesichtet

Nach der Sichtung von Videomaterial einer Überwachungskamera scheint es sich bei den Tätern um 4 junge Personen aus dem Maghreb zu handeln, sehr wahrscheinlich alle unter 30 Jahre alt. Sicher scheint, dass sie Rimini gut kennen. Möglich ist auch, dass es sich bei einigen von ihnen um polizeibekannte Drogendealer handelt.

Bürgermeister von Rimini bietet Hilfe an

Der Bürgermeister von Rimini Andrea Gnassi bietet unterdessen Hilfe für das polnische traumatisierte Pärchen an. Die beiden jungen Leute, denen schreckliches widerfahren ist, erhalten jede Unterstützung, die es in einer derartigen Situation braucht, besonders aber psychologische Betreuung, berichtet das Onlineportal von La Repubblica am Montag.

Rimini steht unter Schock und fühlt mit den Opfern der Vergewaltigung mit.

stol/vvs

stol