Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wurde es bis Ende Februar untersagt Rinder auf Viehmärkte, Tierauktionen und Nutztierschauen zu bringen, berichtete das Gesundheitsministerium am Freitag der APA.Der Erreger ist für den Menschen ungefährlich, betroffene Tier müssen jedoch geschlachtet werden. In der Mehrzahl der Bundesländer befinden sich laut Gesundheitsministerium Rinderbestände, die nachweislich mit positiven oder zumindest ansteckungsverdächtigen Tieren in Kontakt waren, genaue Zahlen lagen noch nicht vor.Seuche hat sich wahrscheinlich ausgebreitetLaut Tirols Landesveterinärdirektor Josef Kössler gibt es durch die Fälle keine Auswirkungen auf Lebensmittel wie Milch und Fleisch, hieß es auf dem offiziellen Portal des Bundeslandes. Die im Jänner aufgenommenen epidemiologischen Erhebungen ergaben, dass sich die Seuche inzwischen österreichischen und mit großer Wahrscheinlichkeit auch in ausländischen Betrieben ausgebreitet hat. Genannt wurden Bayern, Schweiz und Italien.Bis Ende März sollen dann alle Tiere, welche für Viehmärkte und dergleichen vorgesehen sind, davor nachweislich auf IBR/IPV untersucht worden sein. Bisher war klar, dass der Erreger bereits im Dezember 2014 in den betroffenen Bestand eingeschleppt wurde, ebenso waren Rinder, die zuvor nach Algerien exportiert wurden, infiziert.apa