Nach ihrem ersten Sieg im Vorjahr legten die Rittner „Recken“ am Sonntag noch eins drauf. Rund 20.000 Zuschauer verfolgten das Reitspektakel und fieberten mit den Mannschaften mit. Jubel begleitete die Rittner auf ihrer Ehrenrunde durch den Slalom-Parcours im Schlosshof von Prösels. Auch die Reiter jubelten in Siegesfreude. Vergessen war der Patzer auf dem Kofl, wo sie nach einem Abwurf beim Ringstechen nur auf Platz 15 landeten. Doch dann lief alles glatt, und Ritten holte sich ein zweites Mal die begehrte Standarte. „Der Oswald-von-Wolkenstein-Ritt ist die größte Reitveranstaltung; da zu gewinnen, ist das Größte und Schönste für einen Reiter“, sagte Paul Tauferer. Seit 20 Jahren ist die Mannschaft Ritten dabei, seit zehn Jahren in dieser Besetzung Oliver Nocker, Claudia Putzer, Hansjörg Tauferer und Paul Tauferer.Vier Turniere hatten die Reiter auch gestern zu absolvieren. Auftakt war am Kofl in Kastelruth, wo die Mannschaft Kastelruth Dorf wieder einmal siegreich war. Das Turnier in Seis gewannen die Rittner mit einem sauberen Ritt durchs Labyrinth. Schnellste Mannschaft auf dem Galopp-Parcours am Völser Weiher war die Gruppe Kastelruth St. Valentin 2. Mit einem vierten Platz am Weiher übernahmen die Rittner die Führung in der Zwischenwertung. Für den Gesamtsieg reichte dann Platz zwei beim Slalom. Den Turniersieg in Prösels holte sich die Gruppe Kastelruth Telfen.„Die Reiter haben sich allesamt tapfer geschlagen“, lobte Gudrun Panitz, Präsidentin des Oswald-von-Wolkenstein-Ritts, der heuer seine 29. Auflage erlebte. Diese Großveranstaltung habe Vorzeigecharakter. „Die Reiter sind keine Profis und bieten doch Reitkunst auf höchstem Niveau.“ Auf höchstem Niveau sei auch die Organisation, dank der 500 ehrenamtlichen Helfer. br