„Weil wir die Bahn aber schnellstmöglich in Betrieb nehmen wollten, um der Bevölkerung ein innovatives Verkehrsmittel zur Verfügung zu stellen, haben wir darauf verzichtet. Nun brauchen wir etwas Zeit, um die Geräuschquellen zu eruieren und einzudämmen", erklärte Landesrat Thomas Widmann am Donnerstag in einer Aussendung des Landespresseamtes.Widmann zeigt sich verwundert über die Reaktionen einiger Anrainer, denen bereits mehrfach - auch im persönlichen Gespräch - versichert worden sei, dass alles unternommen werde, um die Geräuschentwicklung einzudämmen. „Wir nehmen alle Beschwerden ernst, man muss uns aber die notwendige Zeit einräumen, um detaillierte Messungen vorzunehmen, die Daten auszuwerten und weitere Schritte zur Eindämmung der Geräusche zu ergreifen", so der Landesrat. Bereits jetzt habe man mit verschiedensten Maßnahmen dafür gesorgt, dass die Geräuschentwicklung gebremst werde und „weitere konkrete Lärmschutzmaßnahmen werden bereits in die Wege geleitet", führte Widmann aus.Damit nahm der Landesrat Stellung zu der Anzeige wegen Lärmbelästigung, die Anrainer der Berg- und Talstation der neuen Rittner Seilbahn eingebracht hatten.lpa/stol