Montag, 07. Januar 2019

„Rodeln wird oft auf die leichte Schulter genommen“

Das Rodeln erfreut sich immer größerer Beliebtheit, vor allem – so glauben viele – weil jeder rodeln könne. Generell werde das Rodeln zu oft auf die leichte Schulter genommen, ist der Koordinator der Südtiroler Berg- und Höhlenrettung des CNSAS Florian Seebacher überzeugt.

Essentiell ist auch beim Rodeln eine richtige Ausrüstung. Dazu gehört auch der Helm, was viele, wie auch die Dame im Bild, bislang noch nicht ernst genug nehmen.
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Essentiell ist auch beim Rodeln eine richtige Ausrüstung. Dazu gehört auch der Helm, was viele, wie auch die Dame im Bild, bislang noch nicht ernst genug nehmen. - Foto: © shutterstock

Zuletzt brachte der tragische Rodelunfall am Rittner Horn, bei dem eine 8-Jährige ihr Leben verlor und ihre Mutter schwer verletzt wurde, das Rodeln medial in den Vordergrund.

In letzter Zeit würden sich mehr Unfälle auf den Rodelpisten als auf jenen für Ski- und Snowboardfahrer ereignen, erklärt Seebacher in einem Interview für die italienische Nachrichtenagentur Ansa.

Das Rodeln müsse wie jede andere Sportart auch gelernt sein, so Seebacher. Ebenso wichtig sei auch die passende Ausrüstung. Dazu zähle nicht nur eine gute Rodel, sondern auch ein Helm, Skibrillen und gute Handschuhe sowie festes Schuhwerk.

stol/liz

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