Die Schulen dürfen im Rahmen ihrer Schulautonomie selbst schauen, wo und wie sie die Gelder am besten einsetzen. „Und ein Teil der Gelder ist auch für die Schulsozialfürsorge vorgesehen“, sagt Bildungsdirektor Gustav Tschenett.<BR /><BR />Auch Südtirols Bildungswelt profitiert vom staatlichen Wiederaufbaufonds PNRR. 26,55 Millionen Euro hat das Bildungsministerium nun unter dem Titel „Schule 4.0“ für Technologisierung und Digitalisierung der Schulen im Land bereitgestellt. „Diese Gelder stehen nun unseren Grund-, Mittel-, Ober- und Berufsschulen zur Verfügung“, sagt Bildungsdirektor Gustav Tschenett. Es fehlt zwar noch das entsprechende Dekret für die Freigabe der Gelder, aber an der vom Ministerium mitgeteilten Summe sollte sich nichts mehr ändern. <h3> Moderne Technik in den Klassen</h3>Knapp 18 Millionen Euro sollen dabei in „Next Generation Classroom“, sprich in die technische Aufrüstung der Klassenzimmer fließen. „Da geht es vor allem um die Ausstattung der Klassenräume etwa mit Tafeln, die auch multimedial bespielt werden können, aber auch mit modernen technischen Geräten“, erklärt Bildungsdirektor Tschenett. Ziel der Umrüstung der traditionellen Klassenzimmer in innovative Lernräume ist es, das virtuelle Lernen zu fördern und zu verstärken. <BR /><BR />Weitere über 8,5 Millionen Euro stehen unter dem Titel „Next Generation Labs“ bereit. Diese Gelder dienen in erster Linie dazu, Gemeinschaftsräume der Schulen zu digitalisieren und mit moderner Technologie auszustatten. Selbiges gilt auch für die Ausstattung von Labors und Werkstätten an den Fach- und Berufsschulen. Damit sollen die Schulen fit gemacht werden, um die Schüler für Berufe der Zukunft auszubilden.<h3> Fürsorge soll ausgebaut werden</h3>Wie die Gelder verwendet werden, entscheidet jede Schule autonom. Vorgesehen ist, dass in Arbeitsgruppen – bestehend aus Schulführungskräften, Lehrpersonen und Schülern – Projekte erarbeitet werden. Begleitet werden die Schulen dabei von der PNRR-Arbeitsgruppe des Landes, der Task Force Schule sowie von den Schulämtern.<BR />Finanziert wird aber nicht nur die Digitalisierung. <BR /><BR />„Ein Teil der Gelder ist für den Bereich Schulsozialfürsorge vorgesehen“, so Tschenett. Wie berichtet, soll diese ja ausgebaut werden – vor allem auch, um die Auswirkungen, die die Corona-Pandemie auf viele Kinder und Jugendliche im Land hatte und hat, aufzufangen. Kein Geld hingegen gibt es aus diesem Topf für zusätzliches Lehrpersonal.<BR />