Dienstag, 16. März 2021

EMA zu Astrazeneca: „Nutzen ist deutlich größer als die Gefahren“

Frankreich und Italien halten die ersten Äußerungen der Europäischen Arzneimittelagentur EMA zum Astrazeneca-Impfstoff nach Angaben aus Paris für „ermutigend“.

Der Impf-Stopp sei eine „vorübergehende Vorsichtsmaßnahme“.
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Der Impf-Stopp sei eine „vorübergehende Vorsichtsmaßnahme“. - Foto: © APA/afp / JUSTIN TALLIS
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Italiens Premier Mario Draghi seien bereit, die Impfkampagnen mit dem Astrazeneca-Impfstoff sehr schnell wieder aufzunehmen, falls die zusätzliche Überprüfung durch die EMA positiv ausfalle, hieß es am Dienstag in einer gemeinsamen Mitteilung nach einem Gespräch der Beiden. Der Impf-Stopp sei eine „vorübergehende Vorsichtsmaßnahme“, hieß es weiter. Einen kausalen Zusammenhang zwischen Tod und Impfung bestätigten Experten bislang nicht.

Zahlreiche EU-Staaten wie Frankreich und Italien hatten die Impfungen mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca zuletzt ausgesetzt. Hintergrund waren Berichte über Blutgerinnsel in zeitlichem Zusammenhang mit dem Impfprozess.

Die EMA hatte erklärt, sie halte den Nutzen des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca bis zum Abschluss der laufenden Untersuchungen für deutlich größer als die Gefahren. Solange die Untersuchungen der EU-Behörde andauerten, sei man entschieden überzeugt, dass die Vorteile des Impfstoffs bei der Verhinderung von Covid-19 das Risiko überwögen, hatte EMA-Chefin Emer Cooke gesagt.

apa/stol

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