„Ein kleiner Meilenstein“, wie es der Latscher Bürgermeister Mauro Dalla Barba während der Gemeinderatssitzung vor wenigen Tagen ausdrückte. Er bezog sich dabei auf den Gefahrenzonenplan von Latsch, der im Laufe des Abends vom Gemeinderat endgültig genehmigt wurde.<BR /><BR />2010 wurde mit dem Gefahrenzonenplan gestartet und zum Abschluss des Projektes hat es 2023 eine Bürgerversammlung im CulturForum Latsch gegeben, bei der die verantwortlichen Techniker den Plan präsentiert hatten. Nach dem Einleitungsbeschluss des Projektes gab es im Folgenden eine Veröffentlichungszeit, während der 2 Rekurse eingereicht wurden. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1081380_image" /></div> <BR />„Wir haben uns mit den Einreichern zu einem persönlichen Gespräch in Anwesenheit der Techniker getroffen“, sagte Dalla Barba. Während der Gemeinderatssitzung erläuterte er die Rekurse und die Stellungnahmen der Techniker. Viel habe sich am Plan aber nicht geändert. „Zu 95 Prozent ist er gleich geblieben“, sagte Dalla Barba und dankte allen, die an der Realisierung des Plans beteiligt waren.<BR /><BR /> Um zukünftig bestimmte Schutzmaßnahmen treffen zu können bzw. rote Zonen herunterstufen zu können, sei eine Machbarkeitsstudie beauftragt worden. Diese brauche es für die Prioritätenliste für Schutzmaßnahmen der Landesverwaltung. <BR /><BR />Neben dem Gefahrenzonenplan wurde aber auch der neue Gemeindezivilschutzplan genehmigt. Dieser müsse alle 10 Jahre bzw. bei Änderungen aktualisiert werden, erklärte Daniel Spada vom Unternehmen SecurPlan. Er erklärte, worum es beim 6-teiligen Plan geht und welche Neuerungen es gibt. <BR /><BR />Bei der Revision des Planes seien unter anderem auch der Gefahrenzonenplan, Notfallpläne der großen Stauanlagen (Latsch betreffen die Stauanlagen in St. Valentin auf der Haide und im Martelltal), der aktualisierte Umleitungsplan Latschander und der Einsatzplan Lehmbach integriert und diverse Zuständigkeiten und Daten aktualisiert worden. <BR /><BR />Wie der Bürgermeister weiters erläuterte, könne der Lehmbach, welcher durch Latsch fließt, zum Problem werden, sollte er über die Ufern treten. „Er ist die größte Gefahrenquelle“, sagte Dalla Barba. Deshalb gebe es nun den Einsatzplan Lehmbach, den Tanja Plörer von der Ortspolizei im Rahmen der Sitzung erläuterte. Er zeigt auf, wo das Wasser abfließen soll und was zu tun ist.