Dank eines neuen Medikaments, das präventiv verabreicht werden kann, hofft man die Fallzahlen in dieser Wintersaison niedrig zu halten. <BR /><BR />833 Mal wurde das neue Medikaments seit dem 5. November verabreicht – seitdem ist es verfügbar. Das teilte der Sanitätsbetrieb auf Anfrage mit. 156 Dosen erhielten Neugeborene, 677 Kleinkinder. Das RS-Virus löst Infektionen aus, die besonders für Säuglinge und Kleinkinder gefährlich sind. <BR /><BR /><embed id="dtext86-67628509_quote" /><BR /><BR />„Obwohl wir noch in der Startphase sind, ist das Medikament sehr gefragt“, weiß Dr. Alex Staffler. Nach der Geburt werden die Eltern informiert und treffen dann die Entscheidung, ob ihr Baby das Medikament erhalten soll oder nicht. „90 Prozent der Eltern nahmen bislang das Angebot an“, berichtet er.<h3> Medikament schützt vor schweren Krankheitsverläufen</h3>Dabei wird ein Antikörper intramuskulär verabreicht, es handelt sich nicht um eine Impfung. Das Medikament wurde bereits seit vergangenem Jahr in anderen Ländern eingesetzt, dort sanken die vom RSV-Infektionen verursachten Hospitalisierungen um 80 Prozent. Es ist wirksam und schützt vor schweren Krankheitsverläufen ( <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/damit-die-kleinsten-nicht-in-atemnot-geraten" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Damit die Kleinsten nicht in Atemnot geraten">wir haben berichtet</a>).<BR /><BR /> Während das RS-Virus bei Kindern und Erwachsenen Husten, Schnupfen oder Heiserkeit verursacht, kann es für Säuglinge bis zum zweiten Lebensjahr tödlich enden. Erste Symptome sind schnelles Atmen, Trinkschwäche, blasse Hautfarbe oder Fieber. <h3> Erkrankte Säuglinge waren nicht immunisiert</h3>In der vergangenen Erkältungssaison mussten 189 Säuglinge und Kleinkinder im ganzen Land stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. „In den letzten Monaten hatten wir bislang noch keinen Fall, der auf der Intensivstation behandelt werden musste“, sagt der Neonatologie-Primar. <BR /><BR />Auf seiner Station wurden etwa 5 bis 6 Säuglinge aufgrund von einer Erkrankung im Zusammenhang mit dem RS-Virus behandelt. „Sie haben nicht das neue Medikament erhalten.“ Südtirolweit schätzt Dr. Staffler die Infektionen mit dem RS-Virus auf 12 bis 15 Fälle. „Das neue Medikament reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass Säuglinge zur Behandlung der Infektion ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen, deutlich. Es ist wichtig, dass man dieses Angebot nutzt“, sagt er. <BR /><BR />Wenn man nach dem 1. Mai geboren wurde, kann man einen Termin in den Impfzentren und bei Kinderärzten vereinbaren, um das Medikament zu erhalten, dass vor schweren Komplikationen schützt, dass das Respiratiorische Synzytial-Virus (RSV) verursacht.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1103556_image" /></div>