Während in den Jahren nach 2014 vor allem der sogenannte Islamische Staat (IS) mit einer Serie koordinierter Anschläge in Europa und darüber hinaus in Erscheinung trat, rückten später auch rechtsextremistisch motivierte Attentate verstärkt in den Fokus.<BR /><BR />Den Auftakt dieser Entwicklung markierte <b>2011</b> der rechtsextremistische Anschlag in <b>Norwegen</b>. Der Attentäter Anders Behring Breivik verübte zunächst einen Bombenanschlag im Regierungsviertel von Oslo und ermordete anschließend auf der Insel Utøya 69 überwiegend junge Menschen. Insgesamt kamen 77 Menschen ums Leben – bis heute einer der schwersten Terroranschläge in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1339008_image" /></div> <BR /><BR />Zwei Jahre später griff die islamistische Terrororganisation al-Shabaab das <b>Westgate-Einkaufszentrum in Nairobi</b> an. Bei der mehrtägigen Geiselnahme starben 67 Menschen. Im Dezember 2014 erschütterte ein weiterer besonders grausamer Anschlag Pakistan: Taliban-Kämpfer stürmten eine <b>Armeeschule in Peschawar</b> und töteten 149 Menschen, darunter überwiegend Kinder.<BR /><BR />Das Jahr <b>2015</b> gilt als trauriger Höhepunkt der Terrorwelle in Europa. Am 13. November verübten IS-Terroristen koordinierte Anschläge in <b>Paris.</b><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1339011_image" /></div> Ziele waren das Konzerthaus Bataclan, mehrere Restaurants sowie das Stade de France. Insgesamt wurden 130 Menschen getötet und mehr als 350 verletzt. Die Anschläge veränderten die europäische Sicherheitsarchitektur nachhaltig.<BR /><BR />Auch <b>2016</b> blieb Europa im Visier islamistischer Terroristen. Im März sprengten sich Attentäter am Flughafen Brüssel-Zaventem und in einer U-Bahn-Station in die Luft. 32 Menschen starben.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1339014_image" /></div> <BR /><BR /> Nur wenige Monate später raste ein Attentäter am französischen Nationalfeiertag mit einem Lastwagen über die <b>Strandpromenade von Nizza</b> und tötete 86 Menschen. <BR /><BR />Im Dezember desselben Jahres steuerte ein Islamist einen gestohlenen Sattelzug in den Weihnachtsmarkt an der <b>Berliner Gedächtniskirche</b>. 13 Menschen verloren dabei ihr Leben.<BR /><BR />Im <b>Mai 2017</b> detonierte nach einem Konzert der US-Sängerin Ariana Grande in <b>Manchester e</b>in Sprengsatz. 22 Menschen wurden getötet, viele der Opfer waren Kinder und Jugendliche. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1339017_image" /></div> <BR /><BR />Im Oktober desselben Jahres ereignete sich in der somalischen Hauptstadt <b>Mogadischu</b> einer der tödlichsten Terroranschläge der jüngeren Geschichte: Eine gewaltige Lkw-Bombe riss mehrere hundert Menschen in den Tod.<BR /><BR /><b>2019</b> rückte neben islamistischem Terror erneut rechtsextremistische Gewalt in den Mittelpunkt. Im neuseeländischen <b>Christchurch</b> erschoss ein Rechtsextremist 51 Gläubige in zwei Moscheen und übertrug Teile der Tat live im Internet. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1339020_image" /></div> <BR /><BR />Nur wenige Wochen später kamen bei den koordinierten Osteranschlägen auf Kirchen und Luxushotels in <b>Sri Lanka</b> 269 Menschen ums Leben.<BR /><BR />Auch nach dem Niedergang des sogenannten Islamischen Staates blieb die Bedrohung bestehen. Im <b>August 2021</b> verübte der IS-Ableger „Islamischer Staat Provinz Khorasan“ (IS-K) während der Evakuierungsmission am Flughafen von <b>Kabul</b> einen Selbstmordanschlag, bei dem mehr als 170 Zivilisten sowie 13 US-Soldaten starben.<BR /><BR />Der bislang folgenschwerste Anschlag der jüngsten Vergangenheit ereignete sich im <b>März 2024</b> in der <b>Crocus City Hall</b> bei Moskau. Bewaffnete Angreifer eröffneten vor einem Konzert das Feuer und legten anschließend das Gebäude in Brand. 145 Menschen wurden getötet. Zu der Tat bekannte sich ebenfalls der IS-Ableger IS-K.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1339023_image" /></div>