Jonas Christanell vom Bestattungsunternehmen „Memoria Meran“ wird für den Verstorbenen den Sarg spendieren, damit Abolis von einer Trauergemeinde verabschiedet werden kann. Dies hat Bestatter Christanell der Gemeinde schriftlich mitgeteilt.<BR /><BR />„Ich habe von diesem traurigen Fall aus der Zeitung erfahren und spontan entschieden, den Sarg kostenlos zur Verfügung zu stellen. Jeder sollte doch – unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten – auf seinem letzten Weg begleitet werden können. Das kann doch nicht am Sarg scheitern. Ein schlichter Sarg für alle muss doch möglich sein. Zumal ich aus dem Artikel herauslesen konnte, dass der Verstorbene sehr beliebt war bei den Schulkindern. Es soll eine würdige Verabschiedung sein, bei der jeder, der es möchte dem Verstorbenen ein letztes Mal ,Pfiati‘ und Danke sagen kann“, meint Bestatter Jonas Christanell.<BR /><BR />An Christanell geht auch ein Danke einer Schweizerin, die zurzeit in Südtirol urlaubt und der das Ganze auch zu Herzen gegangen ist. „Diese Geste ist wunderbar“, lässt sie Bürgermeisterin Katharina Zeller wissen und fügt hinzu, dass sie für eine angemessene Todesanzeige inklusive Blumenschmuck aufkommen wolle. „Diese Kosten übernehme ich sehr gerne“, schreibt sie.<BR /><BR />Bürgermeisterin Katharina Zeller ist sehr angetan, welche warmherzige Wendung der Fall des Schülerlotsen genommen hat. „Es ist ein schönes Zeichen unserer Stadtgemeinschaft, dass wir dank des Engagements einiger Bürgerinnen und Bürger und der Großzügigkeit mehrerer Spender eine würdevolle Beerdigung für unseren verstorbenen Schülerlotsen ermöglichen können. Er hat sich über viele Jahre für die Sicherheit unserer Kinder eingesetzt. Dass ihm nun auf diese Weise etwas zurückgegeben wird, zeigt den Zusammenhalt und die Dankbarkeit“, sagt Bürgermeisterin Zeller. Wann die Beerdigung stattfindet, stehe noch nicht fest.