Außerdem erfolgte bei den Razzien in Wien die Beschlagnahme von zehn Mobiltelefonen, die nun kriminaltechnisch ausgewertet werden. Weitere Ermittlungen laufen laut BK, da auch zahlreiche Kontrollkarten sichergestellt wurden, deren Inhaberinnen bei der Amtshandlung nicht anwesend waren. Die Behörden prüfen daher, ob weitere Frauen Opfer der kriminellen Organisation wurden.<BR /><BR />Die Ermittlungen ergaben, dass die Tätergruppe seit Anfang 2023 arbeitsteilig organisiert agierte. Die rumänischen Frauen wurden unter Vorspiegelung romantischer Beziehungen nach Österreich gelockt und zur Prostitution gezwungen. Insgesamt konnten bisher mehr als 20 Opfer identifiziert werden. Nach bisherigen Erkenntnissen erzielte die kriminelle Organisation durch sexuelle Ausbeutung rund 1,5 Millionen Euro. Diese wurden unter anderem für Immobilien und Luxusfahrzeuge ausgegeben. Die Ermittlungen erfolgten laut BK in enger Zusammenarbeit mit Eurojust, Europol sowie dem Landeskriminalamt Wien und der rumänischen Polizei.