„Die Luftmasse, die Südtirol in den nächsten Tagen erreicht, hat ihren Ursprung im Westen Russlands. Sie sickert am Sonntag über das Wipptal und Pustertal ein, weshalb besonders hier ein starker Nord- bzw. Ostwind weht“, weiß Landesmeteorologe Dieter Peterlin. Die russische Kaltluft flutet nun Südtirol von allen Seiten. Sie kommt über dem Reschen, Brenner, Winnebach aber auch über Umwege von Salurn herauf. Südwind nämlich deshalb weil starke Bora in Triest und dann über Poebene bis Unterland herauf. pic.twitter.com/aoWIhJnPnP&mdash Dieter Peterlin (@DieterPeterlin) 25. Februar 2018Auf den Bergen sinken die Temperaturen bereits stündlich, in den Tälern erreicht die Kälte ihren Höhepunkt am Dienstag und Mittwoch.„Ein klirrend kaltes Ende des meteorologischen Winters also mit Dauerfrost in vielen Landesteilen und in den höhergelegenen Täler des Wipptals und Pustertals mit Temperaturen teilweise unter -20 Grad Celsius. Ab Donnerstag wird es langsam wieder milder.“Am Samstag wurden in Branzoll noch 16,5 Grad gemessen.Lawinengefahr weiterhin erheblichWie schon für Sonntag hat der Lawinenwarndienst auch für Montag vor frischem Triebschnee auf Südtirols Bergen gewarnt. In den südlichen Landesteilen sowie im Hochpustertal herrscht deshalb bis auf Weiteres Lawinengefahr der Stufe 3, erheblich. Im übrigen Land wurde Stufe 2, mäßig ausgerufen. stol/liz