Die Trienter Ermittler verdächtigen sowohl Barzon als auch Saccani, einer kriminellen Vereinigung mit mafiöser Ausrichtung anzugehören. Beide haben am Montag vor dem U-Richter ausgesagt. Dieser behielt sich die Entscheidung über die Aufhebung ihres Hausarrestes vor, gestern lehnte er beide Anträge ab. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1106838_image" /></div> <BR />Das Verbot, nach außen zu kommunizieren, hob der Richter aber auf. Damit wurde bisher nur dem Antrag der Bürgermeisterin von Riva, Cristina Santi, stattgegeben: Wie berichtet, wurde ihr Hausarrest mit Aufenthaltspflicht in Riva ersetzt. Santi hatte betont, sie werde nicht zurücktreten – diesen Schritt hat gestern aber der Urbanistikstadtrat von Riva, Mauro Malfer, gemacht. Er steht nicht unter Hausarrest und auch nicht unter Verdacht der Mitgliedschaft in der mutmaßlichen kriminellen Vereinigung. <h3> Diese Vorwürfe stehen gegen Malfer im Raum</h3> Ihm werden verschiedene einzelne Straftaten zur Last gelegt: Verstoß gegen das Parteienfinanzierungsgesetz, Falschbeurkundung, Offenbarung und Nutzung von Amtsgeheimnissen sowie Unterlassung der Anzeige einer strafbaren Handlung. Morgen findet das Garantieverhör für Heinz Peter Hager und die Direktorin des Amtes für die Verwaltung des Gemeindegebietes Bozen, Daniela Eisenstecken, statt.