Mittwoch, 14. Februar 2018

SAD: Gatterer von Urteil unbeeindruckt

Am Montag ist die SAD AG von Arbeitsrichterin Eliana Marchesini in Bozen wegen gewerkschaftsfeindlichen Verhaltens verurteilt worden. Ein Urteil, das Gatterer als Lob verstanden haben möchte. „Das erachtete ich als Anerkennung“, kommentierte SAD-Chef Ingemar Gatterer am Dienstag lapidar den richterlichen Urteilsspruch.

Ingemar Gatterer zeigt sich vom Gerichtsurteil unbeeindruckt.
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Ingemar Gatterer zeigt sich vom Gerichtsurteil unbeeindruckt.

„Wenn die Gewerkschaften meine Dialektik als feindlich erachten, wird SAD künftig einfach keine Gespräche mit Arbeitnehmervertretern mehr führen“, ließ Gatterer die Medien wissen.

Die Transportgewerkschaften FILT/CGIL hatten das Verfahren vor dem Arbeitsgericht beantragt, da sie der SAD AG gewerkschaftsfeindliches Verhalten in mehreren Punkten vorwarfen. Der Rekurs der Gewerkschaften betraf unter anderem die einseitige Kündigung des Zusatzvertrages durch die SAD im vergangenen Jahr.

Ohne diese Maßnahme wäre das Unternehmen nicht mehr wettbewerbsfähig, hatte Geschäftsführer Gatterer damals seine Mitarbeiter wissen lassen. 

D/aw

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol