Die Mutter und das Kind gehörten demnach zu einer Gruppe von 55 Migranten aus mehreren westafrikanischen Ländern, die in der Nacht auf Samstag von den italienischen Behörden aus Seenot gerettet worden waren. Das Boot war nach Angaben anderer Migranten an Bord von der tunesischen Küste aus gestartet.<BR /><BR />Lampedusa – südlich von Sizilien und nördlich der nordafrikanischen Küste gelegen – gilt seit langem als einer der Brennpunkte der Migrationsbewegung aus Afrika übers Mittelmeer nach Europa. Auf der Überfahrt kommen immer wieder Menschen ums Leben, meist durch Ertrinken nach Schiffbrüchen.