<P><p class=" text-left">Der 70-jährige Giuseppe Agodi und seine 69-jährige Ehefrau Lorenza Frigatti hatten auf den Wiesen oberhalb von Folgaria im Trentino Blüten gesammelt. In der Annahme, dass es sich um Safran handle, verarbeiteten sie die Blüten in einem Risotto, berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa.</p><p class=" text-left">Safran sieht allerdings der Herbstzeitlose, die das giftige Alkaloid Colchicin enthält, zum Verwechseln ähnlich und Colchicin weist Ähnlichkeiten mit Arsen auf. Alle Pflanzenteile sind giftig, vor allem die Blüten. Die Blätter werden leicht mit Bärlauchblättern verwechselt. Blüten und Blätter sind aber nie zugleich sichtbar: im Herbst die Blüte, im Frühjahr die Blätter.</p><p class=" text-left">Agodi war bereits am 1. September im Urlaub verstorben. Niemand dachte an eine Vergiftung. Erst als seine Frau Tage später wegen Übelkeit das Krankenhaus Piove di Sacco Krankenhaus aufsuchte – in dem sie am 18. September verstarb – kamen Zweifel auf.</p><p class=" text-left">Die Autopsie ergab, dass Agodi, und wohl auch seine Frau, Colchicin gegessen haben müssen.</p><p class=" text-left">stol</p></P>