Die Landtagsabgeordnete des Team K Maria Elisabeth Rieder nutzte die gestrige Aktuelle Fragestunde der zweiten November Landtagssitzungsrunde, um sich von von Landesrätin Magdalena Amhof die Daten zu Südtirols Arbeitslosen geben zu lassen. <h3> 15.141 Arbeitslose im Jahr 2024</h3>Besonders abgefragt hat sie dabei den Bereich Gastgewerbe. Die Zahlen: Für 2023 verzeichnet die Statistik 16.432 Arbeitslose, davon 3.328 aus dem Gastgewerbe. 2024 kamen von insgesamt 15.141 Arbeitslosen 2.687 aus dem Gastgewerbe – das sind rund 20 Prozent. <BR /><BR />Betroffen sind in beiden Jahren mehr Frauen als Männer: 2023 waren 1.314 Männer und 2013 Frauen arbeitslos, die vor und nach der Arbeitslosigkeit im Gastgewerbe gearbeitet haben. Für 2024 waren es 1.097 Männer und 1.590 Frauen. <BR /><BR />Was sich dahinter verbirgt, ist die klassische Saisonarbeit: Acht Monate zahlt der Arbeitgeber Gehalt, vier Monate die Bevölkerung in Form des vom Fürsorgeinstitut NISF/INPS ausbezahlten Arbeitslosengeldes. <h3> Rieder: „Diskussion führen“</h3>Das, so findet die Landtagsabgeordnete Rieder, könne es ja nicht sein: „Die Diskussion über Vor- und Nachteile der Saisonarbeit muss geführt werden, gemeinsam mit Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden.“<BR /><BR />Und das nicht nur, um die Arbeitslosenkasse zu entlasten. Besonders wichtig sei es nämlich auch, „die Beschäftigten darüber aufzuklären, welche Nachteile saisonale Verträge für die Altersvorsorge und die Rente haben.“ <BR /><BR />Rieder kündigt einen Beschlussantrag an, um eine gerechtere Lösung zu finden. <BR /><BR />HGV-Chef Klaus Berger war gestern zu einer Stellungnahme nicht zu erreichen.