Mittwoch, 25. Mai 2016

Saltuari vs. Sanitätsbetrieb: Der Konter des Professors

Viel war am Dienstag über fehlende Betten und fehlende Verträge gesprochen worden. Leopold Saltuari rief zur Pressekonferenz, die öffentliche Verwaltung reagierte mit 2 Aussendungen auf die Vorwürfe. Doch die Differenzen, so zeigte der Mittwoch, sind noch immer nicht beseitigt.

Leopold Saltuari stellt klar: Weder Land noch Sabes haben mich zur Vertragsverlängerung kontaktiert.
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Leopold Saltuari stellt klar: Weder Land noch Sabes haben mich zur Vertragsverlängerung kontaktiert.

Professor Leopold Saltuari, der wissenschaftliche Leiter der Abteilung Neurorehabilitation am Krankenhaus Sterzing, war am Dienstag mit mehreren Forderungen an die Öffentlichkeit getreten: Erstens, die Abteilung brauche dringend mehr Betten. Zweitens, die Forschung müsse stärker gefördert werden. Und drittens, er, Leopold Saltuari, brauche einen Vertrag. Seit Beginn des Jahres arbeite er nämlich ohne Bezahlung und Absicherung.

Im Video: Saltuaris Ultimatum: "Mehr Betten, sonst Kooperation beendet"

Der Sanitätsbetrieb reagierte prompt: Eine „Vereinbarung“ sei bereits zugeschickt worden. Nun fehle nur noch die Unterschrift Saltuaris darunter.

Saltuari: Weder Land noch Sabes haben mich kontaktiert

Nun konterte wieder Saltuari: „Ich wurde bezüglich der Vertragsverlängerung nie, weder vom Assessorat für Gesundheit, noch von der Sanitätseinheit bis zum heutigen Tag kontaktiert und habe deshalb seit 01.01.2016 bis heute ohne Bezahlung und Versicherungsschutz weitergearbeitet“, stellte er in einer Aussendung klar.

Der in der Presseaussendung des Sanitätsbetriebs erwähnte Kontakt mit Dr. Mayr beziehe sich auf ein zweimaliges Treffen der Arbeitsgruppe. Bei diesem sei festgestellt worden, dass eine Erweiterung der Abteilung in Sterzing auf 21 Betten sinnvoll und das Fortbestehen mit 15 Betten unökonomisch und klinisch nicht zielführend sei.

stol

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