Mittwoch, 18. November 2020

Salurn: Einheimischer stirbt bei Traktorunfall

Zu einem tödlichen Unfall ist es am Mittwochnachmittag zwischen Salurn und Laag gekommen. Seniorbauer Giovanni Faustin verlor dabei sein Leben.

Für den Mann kam leider jede Hilfe zu spät.
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Für den Mann kam leider jede Hilfe zu spät. - Foto: © FFW Salurn
Vor den Augen seines Sohnes kam der 78-jährige Giovanni Faustin gam Mittwoch am frühen Nachmittag bei einem Arbeitsunfall im familieneigenen Weinberg ums Leben. In etwas abschüssigem Gelände verlor er die Herrschaft über den Traktor, dieser überschlug sich und begrub den Seniorbauern unter sich. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Es war etwa 14.30 Uhr, als es zu dem Unglück kam. Der Weinberg liegt ganz in der Nähe der „Baita Garba“ oberhalb des Ortsgebiets von Salurn. Giovanni Faustin, der im Dezember seinen 79. Geburtstag feiern sollte, arbeitete gemeinsam mit seinem Sohn dort. Jeder saß auf einem Traktor.

Giovanni Faustin war in diesem Weinberg schon unzählige Male herumgefahren und kannte ihn sehr gut. Gestern führte wohl eine Verkettung unglücklicher Zustände dazu, dass ein Manöver misslang und er die Herrschaft über das Fahrzeug verlor. Es überschlug sich und begrub den Bauern unter sich.

Der Sohn musste dem Geschehen machtlos beiwohnen. Er alarmierte über die Notrufnummer 112 die Einsatzkräfte. Wenig später erreichten die Freiwillige Feuerwehr Salurn – Zug Gfrill, das Weiße Kreuz Salurn und die Carabinieri den Einsatzort, auch der Notarzthubschrauber Pelikan 1 langte schnell in Salurn ein. Da eine Landung vor Ort nicht möglich war, wurde der Notarzt mit der Seilwinde am Unfallort abgesetzt.

Indes hatten die Feuerwehrmänner den Traktor bereits angehoben. Faustin hatte schwerste Verletzungen erlitten, er war sofort tot gewesen. Der Notarzt hatte nur mehr die traurige Aufgabe, die Todesfeststellung zu unterzeichnen. Faustins Leichnam wurde in die Leichenkapelle von Salurn gebracht.

Giovanni Faustini, Kosename „Giannino“, hinterlässt seine Frau Elda Panizza, 2 Söhne und eine Tochter. Während die Söhne in Salurn wohnen, ist die Tochter seit einigen Jahren in Neumarkt wohnhaft. Als er noch berufstätig war, arbeitete Faustin mehrere Jahre lang bei den Staatsbahnen. Seit seiner Pensionierung war er leidenschaftlicher Weinbauer.

mic/rd/uli

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