In den vergangenen Tagen war der Straßendienst Bozen/Unterland im Einsatz, um eine 120 Meter lange Schutzwand aus bewehrter Erde am nördlichen Teil der Felswand längs der Brennerstaatsstraße bei der Gewerbezone in Salurn aufzubauen. Der Erdwall soll die Straße bei einem Felssturz schützen. „Nun kann die Straße wieder für den Verkehr geöffnet werden; das Monitoring am Hang bleibt aber aufrecht - wir behalten die Gesteinsbewegungen also weiterhin im Auge ", erklärt Landesgeologe Volkmar Mair. Die Straße soll in den Abendstunden wieder befahrbar sein.Straße einige Tage lang gesperrtIm Dezember 2011 hatte das Landesamt für Geologie nach einem Felssturz am Hang oberhalb der Staatsstraße in Salurn Sensoren installiert, um Bewegungen am Felsen zu messen. An der südlichen Wand, wo es 2011 den Felssturz gegeben hatte, wurde bereits ein Erdwall zum Schutz der Straße errichtet. Nachdem die Messgeräte der Geologen kürzlich an der nördlichen Wand längs der Straße starke Gesteinsbewegungen angezeigt hatten, musste die Straße in den vergangenen Tagen aus Sicherheitsgründen für den Verkehr gesperrt werden.