Dienstag, 28. Februar 2017

Salzburger soll Tochter sexuell missbraucht haben: 8,5 Jahre Haft

Ein großteils geständiger Salzburger, der seine leibliche Tochter zehn Jahre lang mehrmals in der Woche sexuell missbraucht haben soll, ist am Dienstag bei einem Prozess in Salzburg zu achteinhalb Jahren unbedingter Haft verurteilt worden.

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Der 44-Jährige soll sich auch an seiner Nichte vergangen haben. Die Mädchen waren zum Tatzeitraum unmündig. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der bisher unbescholtene Angeklagte wurde wegen schweren sexuellen Missbrauchs und sexuellen Missbrauchs von Unmündigen sowie wegen Missbrauchs eines Autoritätsverhältnisses schuldig gesprochen.

Die beiden mutmaßlichen Opfer haben ihren Angehörigen bei einer kontradiktorischen Vernehmung schwer belastet. Sie hatten sich am 29. Dezember 2015 an eine Polizeiinspektion im Bezirk Hallein gewandt und von sexuellen Übergriffen berichtet. Eine Vernehmung des Beschuldigten war im Februar 2016 geplant, doch er hatte sich bereits nach Spanien abgesetzt. Er postete auf Facebook, dass er sich dort ein Haus bauen wolle. Im April 2016 wurde er in Südspanien gefasst.

apa

stol