Dienstag, 23. Februar 2016

Sanität: SVP stimmt für Reorganisation

Zwar nach zweieinhalbstündiger Diskussion, aber mit 33 Ja- und 4 Nein-Stimmen bei 3 Enthaltungen hat der Parteiausschuss der SVP am Montagabend den umstrittenen Leistungsprofilen für die Kleinkrankenhäuser, von Landesrätin Martha Stocker erarbeitet, seinen Segen gegeben.

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„Es war eine durchaus konstruktive und positive Diskussion“, sagte eine sichtlich geschlauchte Landesrätin Stocker nach geschlagener Schlacht. „Mehr war nicht drin“, meinte Dr. Oswald Mayr, Sanitätsdirektor des Sanitätsbetriebs. Er hatte den SVP-Ausschussmitgliedern das Konzept erläutert.

Ziemlich entspannt – bis auf die Wipptaler SVP-Vertreter – waren die Bezirksvertreter. „Da kann niemand dagegen sein, wenn alles mehr oder weniger alles so bleibt“, meinte der Vinschger Regionalassessor Sepp Noggler.

Unbeugsame Wipptaler: Allein gegen die Leistungsprofile

Nun bleiben also nur noch die 4 Wipptaler Vertreter um SVP-Bezirksobmann Karl Polig, die selbst gegen die – abgemilderten – Leistungsprofil-Variante gestimmt haben.

„Wir sind der Meinung, dass bei der Umsetzung der Leistungsprofile das Krankenhaus Sterzing eindeutig nicht mehr so gut da steht wie bisher“, sagte Polig nach der zweieinhalbstündigen Diskussion im SVP-Ausschuss. 

lu/stol

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stol