Donnerstag, 03. März 2016

Sanitätsbetrieb: Ex-Chef Fabi droht mit Gerichtsstreit

Er will arbeiten, doch keiner weiß recht, wie und wo. Dabei hatte man ihm bei seinem Abgang einen lukrativen "Übergangsposten" in Aussicht gestellt. Das will der Ex-Chef des Südtiroler Sanitätsbetriebes Andreas Fabi nun nicht länger auf sich sitzen lassen.

Andreas Fabi will sich einen Posten einklagen.
Badge Local
Andreas Fabi will sich einen Posten einklagen.

Im November 2014 hatte Fabi in Absprache mit Gesundheitslandesrätin Stocker unerwartet seine Spitzenposition als Generaldirektor geräumt, obwohl sein Vertrag erst Ende 2016 ausläuft. Es war als großer Rücktritt in kleinen Schritten angekündigt worden (STOL hat berichtet).

Gesundheitslandesrätin Martha Stocker und auch Andreas Fabi hatten damals von einem „geordneten Übergang“ bzw. einer „geregelten Hofübergabe“ gesprochen. Doch davon kann längst keine Rede mehr sein. 

Aus der Affäre schaelen?

Im Mai 2015 wurde mit Thomas Schael zwar ein Nachfolger für Fabi gefunden und im Juni trat der Neue den Posten des Generaldirektors an (STOL hat berichtet). Doch für den Ex-Sabes- Chef hat sich der Schritt bislang nicht bezahlt gemacht. 

Vor gerichtlichem Showdown 

Seit 9 Monaten ist Fabi im unfreiwilligen Wartestand - und trotz zäher Verhandlungen mit seinem ehemaligen Arbeitgeber ist keine Lösung in Sicht. Jetzt reißt ihm - nach einem Bericht des Tagblattes "Dolomiten" vom Donnerstag - der Geduldsfaden: „Wenn nicht bis Anfang nächster Woche ein akzeptables Angebot kommt, ziehen wir vor das Arbeitsgericht“, kündigt sein Anwalt Gianni Lanzinger an.

stol

__________________________________________________

Alle Hintergründe und Details lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des Tagblattes "Dolomiten". 

stol