Aufgrund gesetzlichen Vorgaben, sprich „Spending review“, war der Südiroler Sanitätsbetrieb dazu verpflichtet, in den Jahren 2012 bis 2014 50 Millionen Euro einzusparen. „Das ist uns gelungen“, so Sabes-Generaldirektor Andreas Fabi, „auch wenn es nicht ganz einfach war.“Der Kostenvoranschlag, der Ende 2013 für das Jahr 2014 erstellt wurde, belief sich auf exakt 1.212.447.083 Euro. Mit einem Abschluss in Höhe von 1.210.367.489 Euro schaffte es der Südtiroler Sanitätsbetrieb, um 0,17 Prozent darunter zu bleiben.Mit einem positiven Bilanzergebnis von 668.248 Euro schreibt der Südtiroler Sanitätsbetrieb 2014 somit eine tiefschwarze Null.Mehr Personal, weniger AusgabenDie Ausgaben für sanitäre Güter sind gestiegen, bei den nicht-sanitären Gütern hingegen konnte eine Kostenreduzierung erreicht werden. Ebenfalls gesenkt werden konnten im vergangenen Jahr die Personalkosten: Es konnten rund 12,6 Millionen Euro gespart.Insgesamt wurde der Personalstand 2014 um zwei Ärzte, 15 Berufskrankenpfleger, zwei technisch-sanitäre Assistenten und zehn Personen im Reha-Bereich erhöht.Trotz ausgeglichener Bilanz hätten, so Fabi am Montag, die Leistungen des Südtiroler Sanitätsbetriebes zugenommen. 2014 verzeichnete der Südtiroler Sanitätsbetrieb 70.886 stationäre Aufnahmen. Gegenüber 2013 bedeutet das eine Steigerung von 3,4 Prozent.Gleich geblieben sind mit 2,7 Millionen auch die Zahl der ambulanten Leistungen in den Krankenhäusern sowie mit 4,5 Millionen die Zahl der Laborleistungen für Externe.Um 3,3 Prozent leicht gesunken sind hingegen die Aufenthalte im Day Hospital.