Montag, 06. Juli 2020

Sarner Aktivsommer entlastet berufstätige Eltern trotz Corona

Sehr gut angelaufen ist die diesjährige Sarner Sommerbetreuung, die vor 2 Wochen begonnen hat. Fast 500 Kinder werden von den Betreuern bis Ende August im Rahmen der von der GRW Sarntal organisierten Initiative umsorgt, die vor allem für berufstätige Eltern eine große Unterstützung und Entlastung bedeutet, owohl das ursprünglich ausgearbeitete Programm aufgrund der geltenden Corona-Maßnahmen angepasst werden musste.

Kinder und Jugendliche freuen sich über den Sarner Aktivsommer.
Badge Local
Kinder und Jugendliche freuen sich über den Sarner Aktivsommer. - Foto: © GRW Sarntal
Der Sarner Aktivsommer, der seit dem Jahr 2010 angeboten wird, erfreut sich seitdem großer Beliebtheit. Grund- und Mittelschüler werden dabei werktags von 8.30 bis 17 Uhr betreut. In diesem Sommer kümmern sich die Betreuenden seit dem 22. Juni und bis Ende August um insgesamt rund 250 Kinder und Jugendliche und bieten dazu in der Regel kreative Werkstätten, actiongeladene Aktivitäten und Ausflüge zu spannenden Zielen an.

Letztere sind aufgrund der geltenden Bestimmungen im Rahmen der Coronakrise untersagt. „Wir hoffen natürlich, dass es diesbezüglich in den kommenden Wochen weitere Lockerungen geben wird, damit wir einige Touren trotzdem noch anbieten können“, sagt Brigitte Eder von der GRW Sarntal, die den Sarner Aktivsommer mit viel Engagement betreut.

Aber auch die Kleineren werden in den Sommermonaten rundum umsorgt. Parallel zum Sarner Aktivsommer hat für alle Kindergartenkinder am 22. Juni der Sommerkindergarten begonnen – eine Woche früher als in den vergangenen Jahren. Bis zum 24. Juli werden hier werktags von 7.30 bis 15 Uhr im Kindergarten Sarnthein und somit in ihrer gewohnten Umgebung über 130 Kinder betreut.

„Der Sommerkindergarten geht anschließend nahtlos in den Sarner Waldkindergarten über. Bis zum 28. August verbringen die Kinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren den Vormittag im Wald, wo ihnen ein kostbarer Naturraum geboten wird, um einen selbstverständlichen Bezug zur Umwelt herstellen zu können. Bis dato sind hierzu fast 100 Kinder angemeldet“, so die GRW.


Der Kostenbeitrag für die Eltern konnte gesenkt werden


„Organisatorisch gilt es heuer aufgrund der Coronakrise um Einiges mehr zu berücksichtigen. So wird den Kindern beim Eintritt Fieber gemessen und auch die Gruppen müssen wir mit maximal 5 Kindern klein halten. Besonders erfreut zeigten sich die Eltern darüber, dass wir den Sommerkindergarten um eine, den Waldkindergarten um 2 Wochen verlängert haben. Dadurch konnten wir den Bedürfnissen der berufstätigen Eltern sehr entgegenkommen, die ihre Schützlinge bei uns in guten Händen wissen. Die Sarner Sommerbetreuung ist eine wichtige unterstützende Maßnahme, damit sie Job und Familie unter einen Hut bekommen“, erklärt Eder.

Und es ist eine leistbare Unterstützung. So übernimmt die Familienagentur heuer 80 Prozent der Teilnahmegebühren und damit um 13 Prozent mehr, als im Vorjahr. Außerdem fallen die Kosten niedriger aus, weil geplante Aktivitäten wie etwa die Ausflüge nicht durchgeführt werden können. Zudem haben sich einige Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen bereit erklärt, auf freiwilliger Basis einige Gruppen für ein oder 2 Wochen zu betreuen.

„Wir möchten diesen Pädagogen für diese tolle Geste danken. Ein großes Dankeschön geht aber auch an alle Betreuerinnen und Betreuer, die sich mit viel Engagement um die Kinder und Jugendlichen des Sarntals kümmern“, unterstreicht Brigitte Eder abschließend.

Anmeldungen für den Sarner Aktivsommer, den Sarner Sommerkindergarten und den Sarner Waldkindergarten sind noch möglich, sofern Plätze frei sind. Hierzu können sich alle Interessierten an die GRW Sarntal wenden.

stol