<b>von Hildegard Kröss</b><BR /><BR />„Es war gerade nach halb 10 Uhr am Vormittag, als ich von daheim Richtung Hauptstraße fuhr und 50 Meter vor mir ein Wolf vorbeilief“, sagte Manfred Perkmann, der in der Nähe des Winklerwaldes wohnt. Der Wolf war dort über die Brücke herübergekommen, überquerte die Straße und lief über die Wiese zu einem nahegelegenen Haus hinauf. <BR /><BR />Dort ging er bis vor die Haustür, hielt sich dort kurz auf und machte sich dann langsam Richtung Wald davon. Manfred Perkmann verständigte sogleich seine Frau Brigitta, die von der gegenüberliegenden Seite ein Foto vom Beutegreifer schoss. Obwohl Perkmann sofort danach den Feldweg hinauffuhr, konnte er den Wolf nicht mehr sichten. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1029003_image" /></div> <BR /><BR />Erschrocken über diesen Vorfall zeigten sich auch die Menschen, die dort in der Nähe wohnen. „Das Winklerwaldl ist ein Naherholungsgebiet von Astfeld, wo sich tagtäglich Kinder und Familien aufhalten“, sagt eine Frau. Auch die Kinder der Grundschule Astfeld, des Kindergartens und der Kindertagesstätte sind regelmäßig dort. <BR /><BR />Bereits in der Nacht auf Freitag hatte der Bär in Riedelsberg und Steet gewütet. 2 Schafe wurden gerissen und erneut hat er einen Bienenstand geplündert. Mit der Angst wächst aber immer mehr der Zorn der Bevölkerung.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1029006_image" /></div>