Ein Paragleiter, der den Unfall mitangesehen hatte, schlug gegen 13 Uhr Alarm. Er habe den 30-jährigen Paragleiter abstürzen sehen und bemerkt, wie sich der Fallschirm in der Felswand des Sass Pordoi in der Sella-Gruppe verfangen habe, sagte der Augenzeuge den Rettungskräften. Passiert ist der Unfall auf einer Höhe von 2900 Metern. <h3> Einsatzkräfte eilten sofort zu Hilfe, konnten aber nichts mehr für den 30-Jährigen tun</h3>Sofort rückten die Einsatzkräfte aus. Wegen des schlechten Wetters wurde der Gleiter in der Wand nicht sofort bemerkt. Die Einsatzkräfte im Notarzthubschrauber sahen aber einen regungslosen Körper am Fuße der Felswand. Sie eilten sofort zu Hilfe, konnten aber nichts mehr für den 30-Jährigen tun. Er war bereits tot.<h3> Gleitschirmpilot war allein unterwegs gewesen</h3>Der Einsatz war damit aber noch nicht beendet, da die Rettungskräfte sichergehen wollten, dass nicht eine zweite Person in den Unfall verwickelt gewesen war, berichtet der „Alto Adige“. Nachdem die Suchmannschaften den Gleitschirm in der Wand gefunden hatten, konnte Entwarnung gegeben werden: Der Gleitschirmpilot war wohl allein unterwegs gewesen. Die Leiche des 30-jährigen Paragleiters wurde ins Tal geflogen. <BR /><BR />Im Einsatz stand neben den Trentiner Rettungskräften auch der Südtiroler Notarzthubschrauber Aiut Alpin.